„Ich bringe Ihre Spende ans Ziel.“

Hassan Enderese – Lastwagenfahrer bei Menschen für Menschen

Ich bin seit 19 Jahren Lastwagen-Fahrer bei Menschen für Menschen und transportiere Baumaterial in die Projektregionen. Ich sorge also fast wörtlich dafür, dass Ihre Spende bei den Menschen in unseren Projektgebieten ankommt. Im Projektgebiet Wogdi gibt es zum Beispiel keinen Sand. Doch ohne Sand gibt es keinen Mörtel und keinen Beton, also auch keine Schulen, Brunnen oder Bewässerungskanäle und keine Holz sparenden Öfen in den Hütten der Menschen.
Bislang kochte auch Schneiderin Mestawete Ahmed im beißenden Rauch eines offenen Feuers. Der neue Herd schont ihre Gesundheit – und den Baumbestand in Wogdi.

Schneiderin Mestawete Ahmed mit ihrem holzsparenden Ofen, den sie dank der Hilfe von Menschen für Menschen bekommen hat.

Aus Sand, Wasser und Zement werden die holzsparenden Öfen hergestellt.

Aus Sand, Wasser und Zement werden die holzsparenden Öfen hergestellt. Doch dazu ist Ihre Spende nötig.

Auch der Bau des Büros von Menschen für Menschen kam nicht ohne Sand aus. Zwar wurde das Büro auch in Wogdi kostengünstig aus Containern errichtet – aber für das Fundament brauchte es Sand.

Das Büro in Wogdi. Unsere Projekt-Verwaltung ist so sparsam wie möglich. Damit Ihre Spende bei den hilfsbedürftigen Menschen ankommt.

Für den Brunnenbau – ein sehr wichtiger Bestandteil der Entwicklungszusammenarbeit – ist Sand unerlässlich, da der Brunnenschacht mit Ringelementen aus Beton ausgekleidet wird. Im Dorf Berewsar zum Beispiel konnte der neue Brunnen bereits in Betrieb genommen werden.

Unsere humanitäre Hilfe in Äthiopien beinhaltet auch den Bau von Brunnen für sauberes Trinkwasser.

Meine Kollegen bauen gemeinsam mit den Bauern auch Quellfassungen, Speicherbecken und Kanäle, damit die Bauern ihre Felder bewässern können. Im Dorf Sefer kommt die effiziente Tröpfchenbewässerung zum Einsatz. Außerdem brauchen die Baumschulen Sand, um den Boden für die Pflänzlinge luftiger zu machen.

Spenden Sie jetzt online und helfen Sie Menschen und Umwelt in Afrika.

Ich bin nicht der einzige Trucker bei Menschen für Menschen. Während ich den Sand für die Schulbauten heranschaffe, transportiert einer meiner Kollegen die Bänke für die Klassenzimmer aus der Hauptstadt Addis Abeba nach Wogdi.

Bildung ist Entwicklung - das war immer der Grundsatz von Karlheinz Böhm. Deshalb bauen wir Schulen in Äthiopien.

Auf meinen Laster passen 13,5 Kubikmeter. Insgesamt 40 Fuhren pro Jahr sind alleine hier in Wogdi nötig. Jede Fuhre Sand fahre ich vom Jarra-Fluss heran – aus einer Entfernung von 250 Kilometern. Es gibt einfach keine näher liegende Möglichkeit an den Rohstoff zu kommen. Um den Sand aufzuladen, fahre ich meinen Laster an das sandige Flussbett, wo Tagelöhner mit Schaufeln die Ladefläche füllen.

Ich bin seit 19 Jahren Lastwagen-Fahrer bei der Spenden-Organisation Menschen für Menschen.

Die Straßen, die ich passieren muss, sind Schotterpisten, voll mit Schlaglöchern. In Serpentinen führen sie die Berghänge hinauf und hinab. Mehr als 20 Kilometer pro Stunde sind da nicht drin. Fast drei Tage bin ich für eine Ladung unterwegs.

Fehlende Straßen hemmen die Entwicklung in Äthiopien. Mit Ihrer Spende können wir helfen.

Sicher ist es eine anstrengende Arbeit, aber ich mag meinen Job sehr, weil ich damit zu einem besseren Leben der Menschen hier beitrage.

Unsere Mitarbeiter in Äthiopien sorgen dafür, dass Ihre Spende ankommt. Und das Spendengütesiegel bezeugt es.