Badener Wasserprojekt ermöglicht 25 Brunnen in Äthiopien

Insgesamt 55.000 Euro spendeten die BadenerInnen in den vergangenen acht Jahren für sauberes Trinkwasser in Äthiopien. Jetzt startet ein neues Projekt zur Aufforstung.

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Bildnachweis: Menschen für Menschen

 

Baden, 23.08.2019 – Acht Jahre lang setzten sich zahlreiche Badenerinnen und Badener für den Brunnenbau in Äthiopien ein. Nun wurde das „Badener Wasserprojekt“ offiziell abgeschlossen – mit einer erfreulichen Bilanz: 25 Brunnen konnten durch das Engagement ermöglicht werden. Die Spenden kamen für Wasserprojekte in der Region Ginde Beret zum Einsatz, wo die Hilfsorganisation Menschen für Menschen seit 2011 tätig ist. Gemeinsam mit der Bevölkerung arbeiten die äthiopischen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Organisation an der nachhaltigen Entwicklung der Region. Durch zahlreiche Maßnahmen wird so eine stabile Grundlage geschaffen, um den Familien eine Perspektive in ihrer Heimat zu ermöglichen.

 

Badener Einsatz für sauberes Trinkwasser in Äthiopien

In den vergangenen acht Jahren hat das Badener Wasserprojekt bei allerlei Anlässen in und um Baden Spenden für sauberes Trinkwasser in Äthiopien gesammelt. Zum Beispiel beim Badener Stadtlauf, bei Veranstaltungen im Casino, bei Theateraufführungen, in der Pfarre St. Josef oder bei Backaktionen der Brotgemeinschaft. Insgesamt 55.000 Euro sind so zusammengekommen, wodurch zahlreichen Familien in Äthiopien sauberes, gesundes Trinkwasser ermöglicht werden kann.

 

Neues Badener Projekt: Aufforstung in Äthiopien

Heidrun Chen, Initiatorin des Badener Wasserprojekts, freut sich über den Zuspruch und hat sich nun ein neues Ziel gesteckt: „Künftig möchten wir Aufforstungsprojekte in Äthiopien unterstützen. Denn Bäume bringen viele wichtige Eigenschaften für Umwelt- und Klimaschutz mit sich und helfen, die Ernährung der Familien in Äthiopien zu verbessern. Wenn wir unseren Kindern eine bessere Welt hinterlassen möchten, müssen wir uns für nachhaltige Projekte einsetzen. Hier bei uns in Österreich, aber auch in Ländern wie Äthiopien. Denn wir alle tragen eine globale Verantwortung.“

 

Äthiopien: Bodenerosion bedroht Existenzen

Das Land am Horn von Afrika ist massiv von den Folgen jahrzehntelanger Abholzung betroffen. Nur noch etwa 11% der Landesfläche sind bewaldet. Fehlende Waldflächen und Bäume haben dramatische Folgen für die Familien in Äthiopien, die zum Großteil vom Ertrag ihrer kleinen Felder leben: Massive Bodenerosion, versiegende Wasserquellen und ausbleibender Regen erschweren die Lebensbedingungen enorm. „Wir freuen uns sehr über das großartige Engagement der Badenerinnen und Badener in den vergangenen Jahren und hoffen natürlich, dass auch das neue Projekt zur Aufforstung auf viel Resonanz stoßen. Durch die gezielte Aufforstung und Wiederbewaldung mit unterschiedlichen Bäumen, Sträuchern und Gräsern wird ein gutes Fundament für die weitere Entwicklung der Region geschaffen“, so Martina Hollauf, die Heidrun Chen seitens Menschen für Menschen Österreich bei ihren Aktivitäten unterstützt. „Durch die Ausgabe von Obstbaumsetzlingen verbessert sich außerdem die Ernährung der Familien und sie erhalten ein zusätzliches Einkommen.“

Die Spenden des „Badener Aufforstungsprojekts“ werden ebenfalls in der Menschen für Menschen-Projektregion Ginde Beret zum Einsatz kommen. Dort ermöglichen sie Maßnahmen zur Aufforstung, Erosionsbekämpfung und nachhaltiger Landwirtschaft, wie zum Beispiel den Anbau von Obst und Gemüse. 14 Euro ermöglichen beispielsweise einer Familie zehn Obstbaumsetzlinge und helfen mit, ihre Ernährung und ihr Einkommen zu verbessern.

 

Wer das Badener Aufforstungsprojekt in Äthiopien mit einer Spende unterstützen möchte, kann dies unter dem Kennwort „Badener Aufforstungsprojekt“ an die Kontonummer IBAN: AT28 3200 0000 0022 2000 tun.

Informationen zu Aufforstungsprojekten von Menschen für Menschen in Äthiopien finden sich unter: www.mfm.at/aufforstung

 

Gruppe von Menschen mit Bildern hinter einem Brunnen
Glückliche Gesichter in Baden: 55.000 Euro spendeten die BadenerInnen in den vergangenen acht Jahren für sauberes Trinkwasser in Äthiopien an die Hilfsorganisation Menschen für Menschen.

Bildnachweis: Menschen für Menschen

Zwei Äthiopische Frauen holen Wasser aus einem Handpumpbrunnen
25 Handpumpbrunnen wie dieser in der Projektregion Ginde Beret wurden durch das Badener Wasserprojekt ermöglicht

Bildnachweis: Menschen für Menschen / Naod Lemma

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Kontakt:
Verein Menschen für Menschen
Capistrangasse 8/10, 1060 Wien, Österreich
Martina Hollauf, E-Mail: m.hollauf@mfm.at
Tel.: +43 (0)1 58 66 950-16
Mobil: +43 (0)664 184 33 22

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