
Mehr Chancen für Kinder
Zwei neue Schulen eröffnet
Im Dezember 2024 reiste Peter Krasser mit Familie und Mitstreiter:innen vom Verein „Schule Äthiopien“ nach Äthiopien, um die Eröffnung von zwei neuen Schulen in Ginchi und Obosha zu feiern.
In Ginchi entstand eine neue Schule mit drei Gebäuden und zwölf Klassenzimmern, die den Kindern bessere Lernbedingungen ermöglichen. In Obosha konnte die allererste weiterführende Schule der Region eröffnet werden – ein entscheidender Schritt für die Zukunft der Kinder.
Dank „Schule Äthiopien“ haben bereits 15 Schulen ihre Türen geöffnet. Es befinden sich 4 weitere in Planung oder Bau. Der Bau wird durch den Verein ermöglicht und von Menschen für Menschen umgesetzt. Jedes dieser Projekte schenkt Generationen von Kindern einen sauberen, hellen Platz zum Lernen – und damit die Chance auf eine bessere Zukunft.
Wir bedanken uns von ganzem Herzen beim Verein „Schule Äthiopien“ und den Unterstützer:innen für diesen großartigen Einsatz für heutige und kommende Generationen!
Dank „Schule Äthiopien“ haben bereits 15 Schulen ihre Türen geöffnet. Es befinden sich 4 weitere in Planung oder Bau. Der Bau wird durch den Verein ermöglicht und von Menschen für Menschen umgesetzt. Jedes dieser Projekte schenkt Generationen von Kindern einen sauberen, hellen Platz zum Lernen – und damit die Chance auf eine bessere Zukunft.
Wir bedanken uns von ganzem Herzen beim Verein „Schule Äthiopien“ und den Unterstützer:innen für diesen großartigen Einsatz für heutige und kommende Generationen!
Erfolgreiche Schuleröffnungen in Ginchi und Obosha

Anfang Dezember reisten Vertreter:innen des Vereins „Schule Äthiopien“ unter anderem nach Ginchi und Obosha, um zwei neue Schulen zu eröffnen. Der Bau konnte dank des Engagements des Vereins finanziert werden. Der erste Stopp führte zur Eröffnung der neuen Schule in Ginchi, rund 80 Kilometer westlich von Addis Abeba.
Im Bild (v.l.n.r.): Sophie Scherr, Julia Krasser, Peter Krasser, Markus Schwarz-Herda, Magdalena Resch und Martin Ranegger
Im Bild (v.l.n.r.): Sophie Scherr, Julia Krasser, Peter Krasser, Markus Schwarz-Herda, Magdalena Resch und Martin Ranegger

Ein Blick in die Vergangenheit: So sahen die alten, baufälligen Gebäude der alten Schule aus – dunkel und staubig boten sie keine gute Lernumgebung für die Kinder.

Die Zukunft ist angekommen: Menschen für Menschen errichtet Schulen nach einem bewährten, besonders robusten Bauprinzip.
In Ginchi wurden drei Klassenblöcke errichtet, die jeweils vier Klassenräume beheimaten. Sie sind hell und stabil, sodass die Kinder in guter Umgebung für ihre Zukunft lernen können.
In Ginchi wurden drei Klassenblöcke errichtet, die jeweils vier Klassenräume beheimaten. Sie sind hell und stabil, sodass die Kinder in guter Umgebung für ihre Zukunft lernen können.

Die Eröffnung der neuen Schule war ein Fest für die ganze Gemeinde. Auch die Ältestenvertreter:innen der Region waren dabei und brachten ihre Unterstützung für die Kinder und ihre Bildung zum Ausdruck. Ein bewegender Moment, der zeigt, wie wichtig Bildung für die gesamte Gemeinschaft ist.

Das Interesse war riesig: Eltern, Kinder und offizielle Vertreter:innen der Region kamen aus der ganzen Umgebung zusammen, um die Eröffnung zu feiern. Unter den Gästen waren auch Dida Gudeta, Verwaltungsleiter der West Shewa Region, sowie Girma Bayessa, stellvertretender Leiter des Bildungsbüros der Region Oromia.
In ihren Ansprachen hoben sie die enorme Bedeutung von Bildungsprojekten für die Zukunft der Kinder hervor und betonten die Wertschätzung für die engagierte Zusammenarbeit.
In ihren Ansprachen hoben sie die enorme Bedeutung von Bildungsprojekten für die Zukunft der Kinder hervor und betonten die Wertschätzung für die engagierte Zusammenarbeit.

Als besonderer Gast wurde Simone Knapp begrüßt, österreichische Botschafterin in Äthiopien. In ihrer Rede sprach sie über die lange Freundschaft und enge Kooperation zwischen Österreich und Äthiopien.
Sie betonte, wie wichtig Bildung ist, um Menschen zu verbinden: „Alle Kinder profitieren von dieser Schule – jetzt liegt es in euren Händen, diesen Ort mit Leben zu füllen.“
Sie betonte, wie wichtig Bildung ist, um Menschen zu verbinden: „Alle Kinder profitieren von dieser Schule – jetzt liegt es in euren Händen, diesen Ort mit Leben zu füllen.“

Botschafterin Simone Knapp und „Schule Äthiopien“-Initiator Peter Krasser bei einer traditionellen Kaffeezeremonie. Auch bei der Schuleröffnung durfte dieser Moment der Gastfreundschaft nicht fehlen.

Begleitet wurde die Reisegruppe auch von Kolleg:innen aus dem Projektkoordinierungsbüro von Menschen für Menschen in Addis Abeba.
Bahritu Seyoum , Direktorin für Projektimplementierung, bedankte sich bei allen Beteiligten für den gemeinsamen Einsatz im Zeichen der Bildung.
Bahritu Seyoum , Direktorin für Projektimplementierung, bedankte sich bei allen Beteiligten für den gemeinsamen Einsatz im Zeichen der Bildung.

Für die Kinder war die Eröffnung der neuen Schule ein unvergessliches Erlebnis. Nicht nur die neuen Klassenräume sorgten für Begeisterung – auch der Besuch der Gäste machte den Tag zu etwas ganz Besonderem.

Die neuen Klassenräume sind hell, sauber und mit stabilen Tischen und Bänken ausgestattet. Eine Umgebung, in der Lernen Spaß macht und die Kinder sich wohlfühlen. Insgesamt wurden drei neue Schulgebäude mit je vier Klasseräumen errichtet.

Es wurden auch Toilettenhäuschen errichtet. Sie sind getrennt für Mädchen und Burschen und verfügen über Waschmöglichkeiten. Ein essenzieller Beitrag zur Gesundheit und zum Wohlbefinden der Kinder.

Während die Feierlichkeiten in Ginchi im vollen Gange waren, nutzte die Reisegruppe die Gelegenheit, sich auch die Baustelle der Tulu Becho Schule im benachbarten Olonkomi anzuschauen. Auch diese Schule wird durch das Engagement vom Verein „Schule Äthiopien“ ermöglicht.

Danach ging die Reise weiter in den Osten Äthiopiens – nach Obosha in der Somali-Region, etwa 100 km südöstlich von Harar. Auch hier wurden die Gäste schon mit Freude erwartet, um die neue Schule offiziell einzuweihen.

Die Schule in Obosha ist die erste weiterführende Schule der Region. Ein bedeutender Meilenstein für die Bevölkerung, ganz besonders für die Mädchen, die nun eine echte Chance auf höhere Bildung haben.
Denn die Einschulungsrate in der Region für die Grund- und Mittelstufe ist eine der niedrigsten des Landes – vor allem Mädchen sind im Landesvergleich noch stark benachteiligt.
Denn die Einschulungsrate in der Region für die Grund- und Mittelstufe ist eine der niedrigsten des Landes – vor allem Mädchen sind im Landesvergleich noch stark benachteiligt.

Die neue Schulbibliothek in Obosha ist mit wichtigen Lehrmaterialien ausgestattet. Das ermöglicht Kindern, Jugendlichen und Lehrenden den Zugang zu hochwertigem Informationsmaterial und fördert das Bildungsniveau.
Wusstest du? Schon mit 20 Euro ermöglichst du beispielsweise zehn Bücher für eine Schulbibliothek. Unterstütze uns mit deiner Spende, um den Zugang zu Bildung in Äthiopien zu erleichtern.
Wusstest du? Schon mit 20 Euro ermöglichst du beispielsweise zehn Bücher für eine Schulbibliothek. Unterstütze uns mit deiner Spende, um den Zugang zu Bildung in Äthiopien zu erleichtern.

Auf dem Gelände von Schulen werden in der Regel auch Bäume und Sträucher gepflanzt. In Obosha hatte Peter Krasser vom Verein „Schule Äthiopien“ die große Ehre, anlässlich der Eröffnung den allerersten Baum zu pflanzen.
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