
Ein Mensch für Menschen
Mohammed Ahmed
Seit 2015 setzt sich Mohammed Ahmed als Ingenieur für Bewässerung und Wasserressourcen bei Menschen für Menschen in Albuko ein. Als Teil der Gemeinschaft kennt er die Herausforderungen und Bedürfnisse der Menschen vor Ort aus eigener Erfahrung. Mit viel Fachwissen, Herzblut und Engagement plant er die Erschließung neuer Wasserquellen und bezieht die Dorfgemeinschaft aktiv mit ein. Denn nur gemeinsam lassen sich nachhaltige Lösungen für die heutige und kommende Generationen schaffen. In seinem Porträt erzählt Mohammed, wie ihn das tägliche Miteinander in den Dörfern sowie der Austausch mit internationalen Fachkräften sowohl beruflich als auch persönlich wachsen lässt.
Der Hang ist steil und der Pfad schmal. Doch Mohammed Ahmed läuft rasch und routiniert 400 Höhenmeter bergab und kurze Zeit später wieder bergauf. Er kennt jeden Stein unter seinen Füßen. Denn mehrmals täglich macht er sich auf den Weg zur Quellfassung, die hier in Albuko in den Hang gebaut wird. Seine Arbeit ist anstrengend, körperlich fordernd, doch für den 35-Jährigen mehr als ein Job. Es ist sein Beitrag zu einem besseren Leben für die Menschen in Albuko und sein Antrieb, immer wieder loszugehen.
Entwicklung braucht Partnerschaft
Nach dem Abschluss seines Studiums im Bereich Bewässerung und nachhaltige Wassernutzung im Jahr 2013 führte Mohammeds Weg schnell zu Menschen für Menschen. Schon der erste Kontakt mit der Organisation war für ihn eine prägende Erfahrung. Ihm wurde früh klar: Entwicklung gelingt nur, wenn alle gemeinsam an Lösungen arbeiten. „Bereits 2014 habe ich mit Menschen für Menschen an Projekten zur Verbesserung der Wasser-, Sanitär- und Hygieneversorgung in der Region Wogdi gearbeitet“, erzählt er. „Als mein damaliger Arbeitgeber keine Mittel hatte, das geplante Wasserversorgungssystem umzusetzen, ist die Organisation eingesprungen.
Besonders beeindruckt hat mich, wie eng mit der Bevölkerung zusammengearbeitet wurde und gemeinsam mit den Menschen vor Ort Lösungen entwickelt wurden. Die Arbeit war nicht nur Hilfe, sondern echte Zusammenarbeit.“ Dieser Ansatz überzeugte ihn und der zweifache Vater bewarb sich auf eine ausgeschriebene Stelle. Mit Erfolg: Seit 2015 ist er Teil des Teams, heute als Ingenieur für Bewässerung und Wasserressourcen in der Projektregion Albuko.
Besonders beeindruckt hat mich, wie eng mit der Bevölkerung zusammengearbeitet wurde und gemeinsam mit den Menschen vor Ort Lösungen entwickelt wurden. Die Arbeit war nicht nur Hilfe, sondern echte Zusammenarbeit.“ Dieser Ansatz überzeugte ihn und der zweifache Vater bewarb sich auf eine ausgeschriebene Stelle. Mit Erfolg: Seit 2015 ist er Teil des Teams, heute als Ingenieur für Bewässerung und Wasserressourcen in der Projektregion Albuko.

Mohammed Ahmed, Ingenieur für Bewässerung, und Berhanu Bedassa, Projektleiter in Albuko, stehen bei der erschlossenen Wasserquelle in Alkit Wuha.
Schritte für Schritte gemeinsam
„Zu meinen Aufgaben gehört es, zu prüfen, welche Wasserquellen sich überhaupt zur weiteren Entwicklung eignen, erstelle technische Pläne und beantrage die notwendigen Baumaterialien“, erklärt Mohammed nur einen Bruchteil seiner Arbeit.
„Gleichzeitig beziehe ich die Gemeinschaft aktiv ein, die etwa Arbeitskraft und lokale Materialien mit einbringt. So entsteht das Projekt Schritt für Schritt gemeinsam.“ Mohammeds Verantwortung reicht dabei von der Planung über die technische Ausarbeitung bis hin zur Kostenaufstellung, wobei er stets darauf achtet, dass die Maßnahmen fachlich fundiert sind und nachhaltig wirken.
Mehr zu unseren Maßnahmen im Bereich Wasser findest du hier.
„Gleichzeitig beziehe ich die Gemeinschaft aktiv ein, die etwa Arbeitskraft und lokale Materialien mit einbringt. So entsteht das Projekt Schritt für Schritt gemeinsam.“ Mohammeds Verantwortung reicht dabei von der Planung über die technische Ausarbeitung bis hin zur Kostenaufstellung, wobei er stets darauf achtet, dass die Maßnahmen fachlich fundiert sind und nachhaltig wirken.
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Ich bin selbst in einem ländlichen Gebiet aufgewachsen. Die Menschen hier unterstützen zu können, macht mich glücklich.
Mohammed Ahmed, Ingenieur für Bewässerung und Wasserressourcen bei Menschen für Menschen Äthiopien

Aus eigener Erfahrung
Mohammed kennt die Herausforderungen nicht nur aus Erzählungen. Denn gemeinsam mit seiner Frau und den beiden Kindern ist er selbst Teil der Gemeinschaft von Albuko und erlebt die dringendsten Probleme aus nächster Nähe:
- mangelnde Wasserversorgung
- unzureichende Gesundheitsversorgung
- geringe Bildungschancen
- fehlende Arbeitsmöglichkeiten
- Bau von Latrinen
- Durchführung von Hygieneschulungen
- Errichtung von Wasserreservoiren für die landwirtschaftliche Nutzung

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Gemeinsam über Grenzen hinweg
Mohammeds Arbeit lebt vom Miteinander, ob in einem abgelegenen Dorf in Albuko oder im Austausch mit internationalen Fachkräften. Im Laufe seiner Karriere hatte er immer wieder die Gelegenheit, mit nationalen und internationalen Expert:innen zusammen zu arbeiten. Diese Begegnungen haben ihn geprägt: „Ich habe ein Verständnis für kulturelle Unterschiede gewonnen. Das hat mir geholfen, Vertrauen und Respekt bei meinen Kolleg:innen aufzubauen.“
Für ihn ist diese Erfahrung mehr als ein beruflicher Gewinn, sie hat ihn als Mensch wachsen lassen. „Meine Arbeit gibt mir Perspektiven und Zuversicht für die Zukunft.“ Für Mohammed ist klar: Nur wenn alle gehört werden, können Projekte wirken und bleiben. Partizipation endet nicht am Dorfrand – sie verbindet Menschen über Grenzen hinweg.
Für ihn ist diese Erfahrung mehr als ein beruflicher Gewinn, sie hat ihn als Mensch wachsen lassen. „Meine Arbeit gibt mir Perspektiven und Zuversicht für die Zukunft.“ Für Mohammed ist klar: Nur wenn alle gehört werden, können Projekte wirken und bleiben. Partizipation endet nicht am Dorfrand – sie verbindet Menschen über Grenzen hinweg.