Wiener Zeitung – „Äthiopien: Dürre ja, Hungersnot nein“

Ein Beitrag von Philipp Hedemann, WZ-Korrespondent

Als im vergangenen Frühjahr die Belg-Niederschläge ausblieben, wussten die sesshaften Bauern und nomadischen Viehhirten, dass eine schwere Zeit anbrechen würde. Als im Sommer auch die Kiremt-Regenzeit in einigen Regionen im Osten des Landes fast ganz ausfiel, wussten sie, dass eine katastrophale Zeit anbrechen würde. Viele, die die Hungersnot von 1984 überlebt hatten, fühlten sich an die Dürre erinnert, die Bob Geldof zum Live-Aid-Konzert inspirierte. Eineinhalb Milliarden Menschen hörten die weltweit übertragenen Konzerte, umgerechnet kamen über hundert Millionen Euro zusammen. Doch das Missmanagement der kommunistischen Regierung in Addis Abeba und ein langer Bürgerkrieg führten dazu, dass für viele die Hilfe zu spät kam.
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