
Danke für dein Vertrauen und Engagement
Jahresbericht 2025
2025 hat uns gezeigt, welche Kraft im gemeinsamen Handeln liegt: Zusammen mit unseren Unterstützer:innen, äthiopischen Kolleg:innen und den Familien vor Ort haben wir für heutige und kommende Generationen umfassende Veränderungen in den Bereichen Wasser, Gesundheit, Landwirtschaft, Bildung und Einkommen geschaffen.
Unser Jahresbericht gibt Einblicke in die Erfolge des vergangenen Jahres und zeigt, welchen Unterschied gelebte Menschlichkeit im Leben vieler Frauen, Männer und Kinder in Äthiopien bewirkt hat. Ein herzliches Dankeschön an alle Unterstützer:innen, die sich 2025 gemeinsam mit uns für gerechtere Chancen eingesetzt haben. Eure Verbundenheit und euer Vertrauen machen unsere Arbeit möglich.
Mit Blick nach vorne setzen wir auf effiziente Strukturen, eine noch engere Zusammenarbeit innerhalb des Netzwerks von Menschen für Menschen sowie einen intensiven Austausch mit unseren Unterstützer:innen.
Unser Jahresbericht gibt Einblicke in die Erfolge des vergangenen Jahres und zeigt, welchen Unterschied gelebte Menschlichkeit im Leben vieler Frauen, Männer und Kinder in Äthiopien bewirkt hat. Ein herzliches Dankeschön an alle Unterstützer:innen, die sich 2025 gemeinsam mit uns für gerechtere Chancen eingesetzt haben. Eure Verbundenheit und euer Vertrauen machen unsere Arbeit möglich.
Mit Blick nach vorne setzen wir auf effiziente Strukturen, eine noch engere Zusammenarbeit innerhalb des Netzwerks von Menschen für Menschen sowie einen intensiven Austausch mit unseren Unterstützer:innen.


Jahresbericht 2025
Darauf kannst du dich in unserem Jahresbericht freuen:
Hinweis: Heuer erscheint der Jahresabschluss mit allen Zahlen zu Mittelherkunft und Mittelverwendung eigenständig.
- Unsere Vision und Mission
- Neue Struktur für nachhaltige Hilfe
- Menschen für Menschen in Aktion
- Zahlen, die bewegen
- Enge Zusammenarbeit mit der Bevölkerung
- 10 wichtige Erfolge im Jahr 2025
- Projektablauf und -wirkung
- Interview mit Kebede Teshome
- Einblicke in unsere Arbeit vor Ort
- Aktuelles und Ausblick 2026
Hinweis: Heuer erscheint der Jahresabschluss mit allen Zahlen zu Mittelherkunft und Mittelverwendung eigenständig.
10 wichtige Erfolge im Jahr 2025
Die nachstehenden Erfolge stehen stellvertretend für ein Jahr nachhaltiger Entwicklung und gemeinsamen Engagements. Sie sind ein Ausschnitt aus der Vielzahl an Ergebnissen und Fortschritten, die im Jahr 2025 dank der Unterstützung zahlreicher „Menschen für Menschen“ möglich wurden. Jede einzelne Zahl verdeutlicht, wie gelebte Menschlichkeit, gemeinsames Handeln und langfristiges Denken konkrete Veränderungen bewirken können.
Diese Projektbilanz gibt Einblick in die Entwicklungen, die im Jahr 2025 durch die engagierte Zusammenarbeit ermöglicht wurden.
Diese Projektbilanz gibt Einblick in die Entwicklungen, die im Jahr 2025 durch die engagierte Zusammenarbeit ermöglicht wurden.
31 neue Quellfassungen konnten 2025 erfolgreich fertiggestellt werden. Eine davon versorgt Hafiz und seine Familie, sowie über fünfzig weitere Haushalte im Dorf Jobel in Albuko mit sauberem Trinkwasser und stärkt die Gesundheit der Gemeinschaft.
Mehr dazu kannst du in unserem Jahresbericht auf Seite 19 nachlesen.
Unsere Maßnahmen im Bereich Wasser findest du hier.
Mehr dazu kannst du in unserem Jahresbericht auf Seite 19 nachlesen.
Unsere Maßnahmen im Bereich Wasser findest du hier.
2.014 Augenoperationen wurden für Menschen in abgelegenen Regionen ermöglicht. Die Eingriffe gegen den Grauen Star oder bei einer fortgeschrittenen Trachom-Erkrankung (Trichiasis) retten das Augenlicht und schenken den Betroffenen ein völlig neues Lebensgefühl.
Unsere Maßnahmen im Bereich Gesundheit findest du hier.
Unsere Maßnahmen im Bereich Gesundheit findest du hier.
27.951 Behandlungen zur Versorgung mit Kontrazeptiva wurden im Rahmen der Familienplanung ermöglicht (ohne Kondomverteilung). Dieser Zugang zu Verhütungsmethoden erlaubt es Frauen, eigenständig über ihren Körper und ihre Zukunft zu bestimmen.
Unsere Maßnahmen im Bereich Gesundheit findest du hier.
Unsere Maßnahmen im Bereich Gesundheit findest du hier.
345 Haushalte legten neue Gemüsegärten an und erhielten Saatgut für Gemüsesorten wie Mangold, Rote Rüben und Tomaten. Auch die achtjährige Fatima freut sich über die ersten Roten Rüben, die nun auf dem Feld ihrer Eltern wachsen und die Ernährung der Familie spürbar abwechslungsreicher und vitaminreicher machen.
Mehr dazu kannst du in unserem Jahresbericht auf Seite 17 nachlesen.
Unsere Maßnahmen im Bereich Landwirtschaft findest du hier.
Mehr dazu kannst du in unserem Jahresbericht auf Seite 17 nachlesen.
Unsere Maßnahmen im Bereich Landwirtschaft findest du hier.
2.418 holzsparende Öfen wurden installiert. Auch Shipire investierte in ein solches Modell, um ihren Brennholzbedarf und die Rauchbelastung beim Kochen massiv zu senken. Gefertigt wurde ihr Ofen von einer fünfköpfigen Frauenkooperative in Albuko, die von Menschen für Menschen gefördert wurde.
Mehr dazu kannst du in unserem Jahresbericht auf Seite 25 nachlesen.
Unsere Maßnahmen im Bereich Landwirtschaft findest du hier.
Mehr dazu kannst du in unserem Jahresbericht auf Seite 25 nachlesen.
Unsere Maßnahmen im Bereich Landwirtschaft findest du hier.
520 moderne Bienenstöcke wurden ausgegeben und fördern nachhaltig die Honigerträge. Davon profitiert auch der 69-jährige Aragaw aus Albuko, der seine langjährige Erfahrung nun mit moderner Technik verbindet.
Mehr dazu kannst du in unserem Jahresbericht auf Seite 17 nachlesen.
Unsere Maßnahmen im Bereich Landwirtschaft findest du hier.
Mehr dazu kannst du in unserem Jahresbericht auf Seite 17 nachlesen.
Unsere Maßnahmen im Bereich Landwirtschaft findest du hier.
15 neue Schulen wurden errichtet, davon die erste weiterführende Schule in Yoale. Sie eröffnet Kindern und Jugendlichen des Bezirks erstmals die Chance auf eine Ausbildung abseits der traditionellen Landwirtschaft. Bisher endete die Schullaufbahn der Kinder oft mit 14 Jahren, da die nächste weiterführende Schule rund 40 Kilometer entfernt liegt. Eine Entfernung, die im ländlichen Äthiopien praktisch unüberwindbar war.
Unsere Maßnahmen im Bereich Bildung findest du hier.
Unsere Maßnahmen im Bereich Bildung findest du hier.
139 Frauen und Männer erhielten Schulungen in den Bereichen Geschäftsentwicklung, Unternehmertum und Wertschöpfung. Zusätzlich entstanden 110 neue Arbeitsplätze für junge Erwachsene in Bereichen wie Gastronomie, Viehzucht oder Dienstleistungen, etwa Friseursalons. So eröffnen sich neue Perspektiven und Wege, wirtschaftlich auf eigenen Beinen zu stehen.
Unsere Maßnahmen im Bereich Einkommen findest du hier.
Unsere Maßnahmen im Bereich Einkommen findest du hier.
Menschen für Menschen trägt mit groß angelegten Projekten zur Aufforstung und Wiederbewaldung in Äthiopien bei. Bäume spenden Schatten, festigen den Boden und speichern Wasser und Nährstoffe. Eine wichtige Grundlage für Ernährungssicherheit und Klimaschutz. 4,5 Millionen Baumsetzlinge wurden 2025 verteilt und ausgepflanzt.
Unsere Maßnahmen im Bereich Aufforstung findest du hier.
Unsere Maßnahmen im Bereich Aufforstung findest du hier.
646 km an Terrassierungen und Stein- bzw. Erdwälle wurden angelegt, um Erde und Hänge vor dem Abrutschen zu schützen. Eine der Beteiligten ist Amina: Sie absolvierte ein Training und arbeitet seither gemeinsam mit ihren Nachbar:innen, Feld für Feld richtig zu terrassieren, um ihre Anbauflächen zu schützen und damit ihre Lebensgrundlage zu sichern.
Unsere Maßnahmen im Bereich Terrassierungen findest du hier.
Unsere Maßnahmen im Bereich Terrassierungen findest du hier.


Du machst Veränderung möglich
Mit deiner Spende schaffst du Zugang zu Wasser, Nahrung, Gesundheit, Bildung und Einkommen und ermöglichst so Veränderungen, die über Generationen hinweg wirken.
Einblicke in unsere Arbeit vor Ort
Erfolg zeigt sich nicht allein in Zahlen, sondern vor allem in der Wirkung auf das Leben der Menschen. Um diese sichtbar zu machen, begleiten unsere Kolleg:innen in Äthiopien Familien in den Projektregionen über längere Zeiträume und dokumentieren, wie sich die Arbeit von Menschen für Menschen auf den Alltag von Frauen, Männern und Kindern auswirkt. Einige dieser Menschen und ihre Geschichten möchten wir hier vorstellen.


Tierische Helfer
Auf den Höfen in Albuko leisten Schafe, Regenwürmer und Bienen einen wichtigen Beitrag zur Selbstbestimmung der Menschen. Die Würmer verbessern die Bodenfruchtbarkeit, Bienen fördern die biologische Vielfalt und Schafe tragen zur wirtschaftlichen Absicherung der Familien bei.
2025 haben in der Region Albuko 147 Familien an Trainings zur Wurmkompostierung teilgenommen und mit einem Grundstock an Würmern die eigene Kompostproduktion begonnen.
„Auf einem Feld, das mir früher vielleicht 500 Kilo Getreide brachte, ernte ich heute bis zu 800 Kilo“, berichtet Aragaw aus Albuko. Früher musste die Familie zudem teuren chemischen Dünger zukaufen. Heute ist das nicht mehr nötig, denn die Würmer liefern alle wichtigen Nährstoffe für Aragaws Felder.
In unserem Jahresbericht erfährst du in der Projektgeschichte auf Seite 17, wie Tiere den Menschen zusätzlich Sicherheit geben.
2025 haben in der Region Albuko 147 Familien an Trainings zur Wurmkompostierung teilgenommen und mit einem Grundstock an Würmern die eigene Kompostproduktion begonnen.
„Auf einem Feld, das mir früher vielleicht 500 Kilo Getreide brachte, ernte ich heute bis zu 800 Kilo“, berichtet Aragaw aus Albuko. Früher musste die Familie zudem teuren chemischen Dünger zukaufen. Heute ist das nicht mehr nötig, denn die Würmer liefern alle wichtigen Nährstoffe für Aragaws Felder.
In unserem Jahresbericht erfährst du in der Projektgeschichte auf Seite 17, wie Tiere den Menschen zusätzlich Sicherheit geben.


Wasser verbindet und stärkt
Im ländlichen Äthiopien legen die Menschen oft weite Strecken zurück, um Wasser aus ungeschützten Quellen zu holen. Häufig ist dieses stark verunreinigt und stellt besonders für Babys, Kinder und ältere Menschen eine ernsthafte Gefahr dar. Um den Zugang zu sauberem Wasser zu verbessern und die Gesundheit zu stärken, haben wir 2025 31 Quellfassungen und Brunnen errichtet.
„Das Wasser ist sauber und gesund und die Wasserstelle ist immer gut instandgehalten“, freut sich die 35-Jährige Asiye, dreifache Mutter aus Jobel, über die Erleichterung in ihrem Alltag und spricht damit einen weiteren wichtigen Aspekt an.
Die Dorfbewohner:innen sind bei den Bauarbeiten aktiv miteingebunden und wählen ein Wasserkomitee, damit das saubere Wasser auch für die nächste Generation sprudelt.
In unserem Jahresbericht erfährst du in der Projektgeschichte auf Seite 19, wie Zugang zu sauberem Wasser ganze Gemeinschaften stärkt und neue Perspektiven eröffnet.
„Das Wasser ist sauber und gesund und die Wasserstelle ist immer gut instandgehalten“, freut sich die 35-Jährige Asiye, dreifache Mutter aus Jobel, über die Erleichterung in ihrem Alltag und spricht damit einen weiteren wichtigen Aspekt an.
Die Dorfbewohner:innen sind bei den Bauarbeiten aktiv miteingebunden und wählen ein Wasserkomitee, damit das saubere Wasser auch für die nächste Generation sprudelt.
In unserem Jahresbericht erfährst du in der Projektgeschichte auf Seite 19, wie Zugang zu sauberem Wasser ganze Gemeinschaften stärkt und neue Perspektiven eröffnet.


Vom Schatten ins Licht
Im ländlichen Äthiopien ist der Schulbesuch für viele Kinder eine große Herausforderung. Lange Fußmärsche über mehrere Kilometer und baufällige Klassenzimmer führen dazu, dass fast jedes zweite Kind die Grundschule vorzeitig abbricht.
Um die Bildungschancen zu verbessern, haben wir im Jahr 2025 insgesamt 15 Schulen fertiggestellt. Eine davon ist die Tulu-Becho-Schule in Olonkomi, die heute rund 2.000 Schüler:innen besuchen. Früher bestanden die Schulgebäude lediglich aus baufälligen, dunklen Hütten. Heute bieten stabile Klassenraumblöcke eine helle, saubere und sichere Lernumgebung. „So eine schöne Schule zu haben, motiviert uns sehr“, erzählt Gete, Schülerin der Tulu-Becho-Schule. „Heute kommen wir gerne hierher. Früher war das nicht so.“
In unserem Jahresbericht erfährst du in der Projektgeschichte auf Seite 21, wie die neue Schule Lernerfolge sichert und eine ganze Generation motiviert.
Um die Bildungschancen zu verbessern, haben wir im Jahr 2025 insgesamt 15 Schulen fertiggestellt. Eine davon ist die Tulu-Becho-Schule in Olonkomi, die heute rund 2.000 Schüler:innen besuchen. Früher bestanden die Schulgebäude lediglich aus baufälligen, dunklen Hütten. Heute bieten stabile Klassenraumblöcke eine helle, saubere und sichere Lernumgebung. „So eine schöne Schule zu haben, motiviert uns sehr“, erzählt Gete, Schülerin der Tulu-Becho-Schule. „Heute kommen wir gerne hierher. Früher war das nicht so.“
In unserem Jahresbericht erfährst du in der Projektgeschichte auf Seite 21, wie die neue Schule Lernerfolge sichert und eine ganze Generation motiviert.


Ein sicherer Start ins Leben
Im Jahr 2025 haben wir in Albuko vier Gesundheitseinrichtungen mit medizinischen Geräten und Mobiliar ausgestattet. Dazu gehört auch das Gesundheitszentrum in Salmene, wo seit vergangenem Herbst Babys medizinisch sicher und in würdevoller Umgebung zur Welt kommen.
„Früher mussten wir Mütter und Babys ins rund eineinhalb Stunden entfernte Krankenhaus nach Dessie überweisen, wenn sie ein Wärmebett brauchten“, berichtet Ayal Yalew, Hebamme im Gesundheitszentrum Salmene. Wo früher wichtige Geräte fehlten, sichern heute ein modernes Ultraschallgerät, ein Patientinnenmonitor und eine grundlegende Ausstattung für Diagnostik die medizinische Versorgung.
In unserem Jahresbericht erfährst du in der Projektgeschichte auf Seite 23, welchen Unterschied die Veränderungen im Gesundheitszentrum Salmene insbesondere für Frauen machen.
„Früher mussten wir Mütter und Babys ins rund eineinhalb Stunden entfernte Krankenhaus nach Dessie überweisen, wenn sie ein Wärmebett brauchten“, berichtet Ayal Yalew, Hebamme im Gesundheitszentrum Salmene. Wo früher wichtige Geräte fehlten, sichern heute ein modernes Ultraschallgerät, ein Patientinnenmonitor und eine grundlegende Ausstattung für Diagnostik die medizinische Versorgung.
In unserem Jahresbericht erfährst du in der Projektgeschichte auf Seite 23, welchen Unterschied die Veränderungen im Gesundheitszentrum Salmene insbesondere für Frauen machen.


Die tragende Kraft der Kooperativen
Um neue Einkommensmöglichkeiten zu schaffen und die lokale Wertschöpfung zu stärken, unterstützen wir Menschen in Äthiopien dabei, ihre Geschäftsideen umzusetzen. Sie organisieren sich in Kooperativen und erhalten gezielte Unterstützung in Form von unternehmerischen Schulungen sowie Zugang zu Geräten, Rohstoffen und Werkzeugen.
Im Jahr 2025 nahmen 139 Frauen und Männer an entsprechenden Trainings teil.
„Früher hatten wir immer Hunger. Jetzt habe ich ein regelmäßiges Einkommen und das Leben meiner Familie hat sich deutlich verbessert“, erzählt Hawulet. Die junge Mutter ist Vorsitzende der Ofenkooperative in Albuko. Auf dem Gelände des Projektbüros von Menschen für Menschen stellt sie gemeinsam mit vier Kolleginnen aus Zement und Sand energiesparende Öfen her.
In unserem Jahresbericht erfährst du in der Projektgeschichte auf Seite 25, welche weiteren Kooperativen entstanden sind und wie sie voneinander profitieren.
Im Jahr 2025 nahmen 139 Frauen und Männer an entsprechenden Trainings teil.
„Früher hatten wir immer Hunger. Jetzt habe ich ein regelmäßiges Einkommen und das Leben meiner Familie hat sich deutlich verbessert“, erzählt Hawulet. Die junge Mutter ist Vorsitzende der Ofenkooperative in Albuko. Auf dem Gelände des Projektbüros von Menschen für Menschen stellt sie gemeinsam mit vier Kolleginnen aus Zement und Sand energiesparende Öfen her.
In unserem Jahresbericht erfährst du in der Projektgeschichte auf Seite 25, welche weiteren Kooperativen entstanden sind und wie sie voneinander profitieren.
Aktuelles und Ausblick 2026
Mit frischen Impulsen blicken wir auf das Jahr 2026, das bereits jetzt von spürbaren Fortschritten geprägt ist: Zahlreiche Projekte befinden sich auf der Zielgeraden, während neue Initiativen und Partnerschaften auf Erfolgskurs gehen. Besondere Bedeutung kommt 2026 der Fertigstellung von Projekten in den Bereichen Wasser und Bildung zu.

Ein Jahr voller Bildung und Perspektiven
2026 wird für drei Schulbauten, die durch das Engagement des Vereins „Schule Äthiopien“ ermöglicht werden, der Grundstein gelegt. Gleichzeitig läuft in Albuko die Fertigstellung der Degaga Higher Primary School auf Hochtouren. Derzeit werden rund 650 Schüler:innen in baufälligen Gebäuden unterrichtet.
Der Neubau nimmt bereits Form an: Die Rohbauten der Klassen- und Verwaltungsräume wurden Anfang des Jahres abgeschlossen, mittlerweile schützt bereits das Dach die neuen Räume. Nun werden Putz, Farbe und Möbel die Schule zum Leben erwecken und sie zu einem Ort machen, an dem Kinder gerne lernen und sich entfalten können. Im Herbst ist die feierliche Einweihung geplant, auf die alle Menschen in der Region schon voller Vorfreude blicken.
Der Neubau nimmt bereits Form an: Die Rohbauten der Klassen- und Verwaltungsräume wurden Anfang des Jahres abgeschlossen, mittlerweile schützt bereits das Dach die neuen Räume. Nun werden Putz, Farbe und Möbel die Schule zum Leben erwecken und sie zu einem Ort machen, an dem Kinder gerne lernen und sich entfalten können. Im Herbst ist die feierliche Einweihung geplant, auf die alle Menschen in der Region schon voller Vorfreude blicken.

Mit vereinten Kräften zum sauberen Trinkwasser: Die Gemeinschaft in Busa unterstützt die Fachkräfte beim Verlegen der Rohre.
Sauberes Wasser für tausende Menschen
Der Zugang zu sauberem Wasser schafft die Grundlage für Gesundheit, Ernährungssicherheit und Widerstandsfähigkeit gegenüber Dürren und Klimarisiken. In mehreren Städten schaffen wir 2026 die grundlegende Infrastruktur, die tausenden Menschen und ihren Nutztieren langfristig Zugang zu sauberem Wasser ermöglicht und damit Lebensgrundlagen sichert.
Ziel: 30.000 Menschen werden langfristig mit sauberem Trinkwasser versorgt.
Gemeinsam mit den Austrian Doctors und mit der Unterstützung des Landes Salzburg wird das Versorgungssystem im Städtchen Busa Mitte des Jahres fertiggestellt. Nur etwas mehr als die Hälfte der Einwohner:innen hat derzeit Zugang zu sauberem Trinkwasser. Die sichere Wasserversorgung ist ein Schritt zu mehr Gesundheit, mehr Zeit für Bildung und Arbeit und einer besseren Zukunft für die gesamte Gemeinde. Die Vorfreude ist dementsprechend groß: „Endlich verlässlich Zugang zu sauberem Wasser zu haben, wird unser aller Leben verändern“, zeigt sich Sinidu hoffnungsvoll, die plant, durch die gewonnene Zeit ein kleines Geschäft aufbauen zu können.
Gemeinsam mit den Austrian Doctors und mit der Unterstützung des Landes Salzburg wird das Versorgungssystem im Städtchen Busa Mitte des Jahres fertiggestellt. Nur etwas mehr als die Hälfte der Einwohner:innen hat derzeit Zugang zu sauberem Trinkwasser. Die sichere Wasserversorgung ist ein Schritt zu mehr Gesundheit, mehr Zeit für Bildung und Arbeit und einer besseren Zukunft für die gesamte Gemeinde. Die Vorfreude ist dementsprechend groß: „Endlich verlässlich Zugang zu sauberem Wasser zu haben, wird unser aller Leben verändern“, zeigt sich Sinidu hoffnungsvoll, die plant, durch die gewonnene Zeit ein kleines Geschäft aufbauen zu können.
Ziel: 5.000 Menschen erhalten langfristig Zugang zu sauberem Trinkwasser.
In Jarre in der Somali-Region wurde 2022 aufgrund häufiger und anhaltender Dürren mit dem Bau eines groß angelegten Wasserversorgungssystems begonnen, das 2026 fertiggestellt wird. Die umfassende Anlage stellt die Grundversorgung sicher: Sie beinhaltet zwei Wasserreservoirs, sieben Entnahmestellen und eine Viehtränke. Zudem werden Duschanlagen für Schulen errichtet und das örtliche Gesundheitszentrum direkt an das System angebunden.
In Jarre in der Somali-Region wurde 2022 aufgrund häufiger und anhaltender Dürren mit dem Bau eines groß angelegten Wasserversorgungssystems begonnen, das 2026 fertiggestellt wird. Die umfassende Anlage stellt die Grundversorgung sicher: Sie beinhaltet zwei Wasserreservoirs, sieben Entnahmestellen und eine Viehtränke. Zudem werden Duschanlagen für Schulen errichtet und das örtliche Gesundheitszentrum direkt an das System angebunden.
Ziel: 15.000 Menschen werden langfristig mit sauberem Trinkwasser versorgt.
Auch die Maßnahmen in Jeldu nehmen langsam wieder Fahrt auf: In der Projektregion mussten die Arbeiten am großen Wasserprojekt im Städtchen Boni aufgrund der Sicherheitslage lange pausiert werden. Nun steht der Endspurt bevor. Zunächst wird das bereits geschaffene Bohrloch wieder freigelegt und anschließend die Verbindungsleitungen gelegt und Pumpen sowie Generatoren installiert. Geplant ist, die Arbeiten so schnell wie möglich aufnehmen zu können, um endlich auch in Boni zuverlässigen Zugang zu sauberem Trinkwasser zu ermöglichen.
Auch die Maßnahmen in Jeldu nehmen langsam wieder Fahrt auf: In der Projektregion mussten die Arbeiten am großen Wasserprojekt im Städtchen Boni aufgrund der Sicherheitslage lange pausiert werden. Nun steht der Endspurt bevor. Zunächst wird das bereits geschaffene Bohrloch wieder freigelegt und anschließend die Verbindungsleitungen gelegt und Pumpen sowie Generatoren installiert. Geplant ist, die Arbeiten so schnell wie möglich aufnehmen zu können, um endlich auch in Boni zuverlässigen Zugang zu sauberem Trinkwasser zu ermöglichen.
Weitere Neuigkeiten
Lokal verankerte Arbeit wichtiger denn je
Energiekrise trifft Äthiopien
Massive Preissteigerungen und unterbrochene Lieferketten gefährden Entwicklungsfortschritte in Äthiopien und verschärfen die Armut. Treibstoffmangel bremst Infrastrukturprojekte, während teure Düngemittel die Landwirtschaft belasten. Umso wichtiger sind lokale Lösungen, die Unabhängigkeit von globalen Preisschwankungen schaffen.
Aktuelles
Nagaya Magazin
Ausgabe 1/2026: Die Kraftquelle
Diese Ausgabe zeigt, wie gemeinsames Handeln eine gerechtere Zukunft möglich macht. In Jeldu blicken die Menschen nach längerer Projektpause wieder hoffnungsvoll nach vorne. Bahritu Seyoum, Direktorin für Projektimplementierung, erklärt, wie besonders vulnerable Gruppen bestmöglich unterstützt werden können. Unser langjähriger Partner Peter Krasser zieht Bilanz über 24 Jahre Schulbau in Äthiopien und motiviert dazu, selbst Veränderungen anzustoßen.
Nagaya & JahresberichteAktuelles
Durch die Augen von…
Bahritu Seyoum
Bahritu Seyoum, Direktorin für Projektimplementierung im Koordinierungsbüro von Menschen für Menschen in Addis Abeba, blickt trotz anhaltender Herausforderungen optimistisch in die Zukunft. Im Interview berichtet sie von zentralen Fortschritten: der Wiederaufnahme zentraler Projekte wie der Fertigstellung einer Schule, von medizinischer und psychosozialer Unterstützung für Frauen sowie von neuen Perspektiven für junge Menschen durch Kleinstunternehmen und nachhaltige Landwirtschaft.
Durch die Augen von...
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