
Ein Mensch für Menschen
Peter Krasser
„Ich habe nichts dazu beigetragen, in Österreich geboren worden zu sein und nicht in Äthiopien. Mein Leben wäre sonst völlig anders verlaufen.“ Dieser Gedanke ist der Leitsatz, dem Peter Krasser seit über zwei Jahrzehnten mit unermüdlicher Energie folgt. Es ist das Bewusstsein um das „Glück des Zufalls“, das ihn antreibt, die Welt ein Stück gerechter zu machen.
Aus Dankbarkeit entstanden
Alles begann im Jahr 2002. Seinen 50. Geburtstag nahm Peter zum Anlass, „aus Dankbarkeit etwas zurückzugeben“, wie er heute sagt, und gründete den Verein „Schule Äthiopien“. Als ehemaliger Lehrer und Volksschuldirektor lag das Thema Bildung für ihn auf der Hand. Auf der Suche nach einem Partner wurde er bei Menschen für Menschen fündig.
Peter ist überzeugt: „Schule und Bildung bieten die Chance auf ein besseres Leben und eine bessere Zukunft. Aber es braucht mehr. Deshalb hat mich der umfassende Ansatz von MFM überzeugt.“
Peter ist überzeugt: „Schule und Bildung bieten die Chance auf ein besseres Leben und eine bessere Zukunft. Aber es braucht mehr. Deshalb hat mich der umfassende Ansatz von MFM überzeugt.“
Ein betoniertes Vermächtnis
Der Name von „Schule Äthiopien“ ist Programm und die Bilanz nach 24 Jahren ist beeindruckend: Erst im vergangenen Oktober reiste Peter wieder nach Äthiopien, um die Schulen Nummer 16 und 17 feierlich zu eröffnen. Bis zum kommenden Jahr sollen insgesamt 21 Schulen ausfinanziert sein.
Es ist ein eindrucksvolles Zeugnis dafür, was durch die Kraft der Gemeinschaft entstehen kann, die Peter über die Jahre aufgebaut hat. Dabei vergisst er nie die Anfänge und die vielen helfenden Hände, die es braucht, um so viel für die Bildungschancen in Äthiopien zu bewirken: „Die erste Benefizaktion war ein Hoffest bei meiner Schwester Juliane, die auch meine Stellvertreterin im Verein ist. Danach folgte ein Fest auf meinem Heimathof.“
Es war der Startschuss für über 150 Benefizveranstaltungen, wie Kabarettabende mit Dietlinde und Hanswernerle oder der Ermi Oma oder Konzerte mit Größen wie Opus, die 2021 sogar ihr Abschiedskonzert zugunsten von „Schule Äthiopien“ spielten.
Es ist ein eindrucksvolles Zeugnis dafür, was durch die Kraft der Gemeinschaft entstehen kann, die Peter über die Jahre aufgebaut hat. Dabei vergisst er nie die Anfänge und die vielen helfenden Hände, die es braucht, um so viel für die Bildungschancen in Äthiopien zu bewirken: „Die erste Benefizaktion war ein Hoffest bei meiner Schwester Juliane, die auch meine Stellvertreterin im Verein ist. Danach folgte ein Fest auf meinem Heimathof.“
Es war der Startschuss für über 150 Benefizveranstaltungen, wie Kabarettabende mit Dietlinde und Hanswernerle oder der Ermi Oma oder Konzerte mit Größen wie Opus, die 2021 sogar ihr Abschiedskonzert zugunsten von „Schule Äthiopien“ spielten.
Langfristig kann etwas nur erfolgreich werden, wenn man mit Herzblut an die Sache herangeht und mit Disziplin und Ausdauer seine Ziele verfolgt.
Peter Krasser, Schule Äthiopien

Die Kunst des Mitmachens
Wie schafft man es, Mitstreiter:innen über so lange Zeit an seiner Seite zu halten? Für Peter liegt der Schlüssel in der Authentizität: „Das Wichtigste ist die persönliche Ansprache. Nachhaltige Unterstützung kann man nur erwarten, wenn Menschen tiefer in die Materie eintauchen und erfahren, welchen Nutzen ihre Hilfsbereitschaft bringt.“
In seinen Schulvorträgen sensibilisiert er vor allem die junge Generation: „Ich möchte die Menschen dazu bewegen, nachzudenken. Dass ein Bewusstsein dafür herrscht, was es etwa bedeutet, jeden Tag Wasser in einem Kanister nach Hause schleppen zu müssen. Ich kann jedem nur raten, ab und zu über den Tellerrand zu schauen. Das relativiert oft so einiges.“
In seinen Schulvorträgen sensibilisiert er vor allem die junge Generation: „Ich möchte die Menschen dazu bewegen, nachzudenken. Dass ein Bewusstsein dafür herrscht, was es etwa bedeutet, jeden Tag Wasser in einem Kanister nach Hause schleppen zu müssen. Ich kann jedem nur raten, ab und zu über den Tellerrand zu schauen. Das relativiert oft so einiges.“
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Mit Herzblut und Ausdauer
Herausforderungen gab es immer, besonders wenn kritische Stimmen fragten, warum er in einem Land wie Äthiopien hilft, wo es doch auch in der Heimat Armut gibt. Peters Antwort ist simpel: „Es geht nicht um ein ‚Entweder-oder‘, sondern um ein ‚Sowohl-als-auch‘.“
Wenn im 25. Jubiläumsjahr die 21. Schule Realität wird, ist das ein Erfolg für die Zukunft von Generationen. Menschen, die selbst etwas bewegen wollen, gibt Peter einen pragmatischen Rat mit auf den Weg: „Einfach mal tun und schauen, was herauskommt. Dann kommt man schnell drauf, ob es auch das ist, was man tun möchte. Langfristig kann etwas nur erfolgreich werden, wenn man mit Herzblut an die Sache herangeht und mit Disziplin und Ausdauer seine Ziele verfolgt.“
Lieber Peter, wir danken dir und all deinen Wegbegleiter:innen und Mitstreiter:innen von ganzem Herzen für das großartige Engagement!
Wenn im 25. Jubiläumsjahr die 21. Schule Realität wird, ist das ein Erfolg für die Zukunft von Generationen. Menschen, die selbst etwas bewegen wollen, gibt Peter einen pragmatischen Rat mit auf den Weg: „Einfach mal tun und schauen, was herauskommt. Dann kommt man schnell drauf, ob es auch das ist, was man tun möchte. Langfristig kann etwas nur erfolgreich werden, wenn man mit Herzblut an die Sache herangeht und mit Disziplin und Ausdauer seine Ziele verfolgt.“
Lieber Peter, wir danken dir und all deinen Wegbegleiter:innen und Mitstreiter:innen von ganzem Herzen für das großartige Engagement!