Wasser marsch!

 

Sauberes Trinkwasser für die Menschen in Boni.

Um die Menschen in der Stadt Boni in Äthiopien mit sauberem Trinkwasser zu versorgen, wurde Anfang 2019 mit dem Bau eines Wasserversorgungssystems begonnen.

Wie in vielen Regionen Äthiopiens, so fehlt auch in der jüngsten Menschen für Menschen-Projektregion Jeldu der Zugang zu sauberem Trinkwasser. Vor allem in den Bezirken, in denen 2017 mit der Umsetzung der ersten Maßnahmen begonnen wurde, ist die Lage besonders schlimm: Hier hat nur jeder zehnte Mensch Zugang zu sauberem Trinkwasser!

Um nun den Menschen in der Stadt Boni und in den umliegenden Gemeinden mit sauberem, gesundem Wasser zu versorgen, wurde Anfang 2019 mit dem Bau eines Wasserversorgungssystems begonnen. Wir haben ein paar Eindrücke eingefangen:

Zum Fotobericht >>

 

Panoramaaufnahme in Äthiopien - eine große Tiefebene, in der Ferne ist ein Wasserbohrgerät ausmachbar
Von weitem lässt sich die Bohranlage erahnen. Vor der eigentlichen Bohrung stand eine ausführliche Untersuchung durch äthiopische Spezialisten. Sie prüften die Bodenbeschaffenheit, um jene Stellen zu identifizieren, die sich für die Bohrung des Brunnenschachts am geeignetsten erweisen.

Ein Wasserbohrgerät das an einem LKW befestigt ist

Es wurden mehrere Stellen identifiziert, die für die Bohrung nach Wasser geeignet waren. Das hier gewonnene Wasser wird mittels Generator auf einen etwa 2,5 Kilometer entfernten Hügel gepumpt, und in einem Reservoir gespeichert. Der natürliche Wasserdruck wird genutzt, um das Wasser in insgesamt 14 Entnahmestellen in Boni und in die umliegenden Gemeinden zu leiten.

Ein junger Mann hockt vor einem LKW und erklärt die Sedimentproben in einem Metallkasten

Hydrogeologe Adugna erklärt, was es mit den einzelnen Gesteinsschichten auf sich hat, die in Boni durchbohrt werden.

Großaufnahme eines Metallkastens der in vielen kleinen Rechtecken Sedimentproben enthält

Rund alle zwei Meter wurden Sedimentproben entnommen, um das Wasservorkommen zu prüfen.

Ein Wasserbohrgerät in einer Tiefebene in Äthiopien das Wasser sprudeln lässt

„Wasser marsch!“ Schon in 27 Meter Tiefe stießen die Experten auf Wasser. Für den besten Wasserdruck musste aber natürlich noch weiter gebohrt werden.

Ein Arbeiter betätigt ein Wasserbohrgerät das schäumendes Wasser sprudeln lässt

In circa 160 Meter Tiefe stieß man schließlich auf ein Wasserreservoir mit ausreichendem Wasserdruck. „Das ist ganz ausgezeichnet“, zeigt sich auch Projektleiter Gebeyehu Seyoum erfreut, „denn nun können wir rasch mit dem Bau des Wasserversorgungssystems fortfahren.“

Bitte helfen Sie mit und ermöglichen Sie Menschen in Äthiopien sauberes, gesundes Trinkwasser!

Sauberes Trinkwasser

Die Versorgung mit sauberem Trinkwasser hat weitreichende Auswirkungen auf Gesundheit, Ernährung und Bildung der Menschen. Mit nur 10 Euro sichern Sie einem Menschen langfristig den Zugang zu sauberem Trinkwasser.

Ich will spenden!