Rückblick 2018: Erfolge, die bleiben

Zukunftsperspektiven in Form von Arbeitsplätzen für junge Menschen zu schaffen sowie die Verbesserung der Lebensgrundlage durch Landwirtschaftstrainings, aber auch Zugang zu Bildung zu ermöglichen, gehören zu den Erfolgen, über die wir uns ganz besonders freuen.

Dank der Unterstützung der Spenderinnen und Spender aus Österreich konnten wir 2018 wichtige Maßnahmen in unseren Projektregionen Abune Ginde Beret, Ginde Beret und Jeldu umsetzen:

Grafik mit Zahlen aus der österreichischen Projektstatistik 2018

  • Über 18.000 Frauen und Männer haben in Landwirtschaftstrainings ertragreiche Anbaumethoden erlernt.
  • Über 450 Frauen haben im Mikrokreditprogramm kaufmännisches Handel und einfache Buchführung für die erfolgreiche Umsetzung ihrer Geschäftsidee erlernt.
  • Rund 340 Augenoperationen (Grauer Star und Trichiasis) retteten das Augenlicht zahlreicher Menschen.
  • 32 neu errichtete Brunnen und Quellfassungen versorgen die Frauen, Männer und Kinder in den Projektregionen heute mit sauberem Trinkwasser.
  • Über 6.600 Frauen und Männer lernten in Alphabetisierungskursen lesen und schreiben.

Damit sind wir unserem Ziel wieder ein großes Stück näher gekommen: dass man uns bald nicht mehr braucht. Weil wir gemeinsam mit der Bevölkerung Strukturen schaffen, die ihre Lebensbedingungen dauerhaft verbessern und sie dazu befähigen, sich selbst aus der Armut zu befreien.

 

Das Foto aus dem Jahr 2013 zeigt den verdorrten und erodierten Boden in Mudema, einem Gebiet in der Projektregion Abune Ginde Beret.

2013: Das Gebiet Mudema in unserer Projektregion Abune Ginde Beret war geprägt von verdorrtem und erodiertem Boden.

 

Vorstandsvorsitzender Rupert Weber und Projektleiter Berhanu Negussie begutachten die mittlerweile hoch gewachsenen Bäume im Aufforstungsgebiet Mudema in der Projektregion Abune Ginde Beret.

2018: Fünf Jahre später begutachten Vorstandsvorsitzender Rupert Weber und Projektleiter Berhanu Badessa die prächtigen Bäume im Aufforstungsgebiet Mudema. Ein wichtiger Fortschritt für die umliegenden Bauern: Die Bäume stoppen die Bodenerosion, spenden Schatten und speichern wichtiges Grundwasser.

 

Mit Kooperativen Arbeitsplätze für junge Menschen schaffen

Besonders aufregend war das Jahr 2018 für Boja, Getu und Workene. Gemeinsam mit 10 weiteren jungen Männern aus der Umgebung haben sie hart am Aufbau ihrer Bienenkooperative gearbeitet. Nachdem sie 2017 mit vereinten Kräften die Hügel rund um Chaka Aba Jote aufgeforstet haben, damit die Bienen auch genug Futter finden, haben sie 2018 einen Unterstand für die Bienenkästen gebaut. Dort sind mittlerweile auch schon die ersten Bienenvölker eingezogen. Bei einem mehrtägigen Training haben sie ihre Kenntnisse vertieft. Nun blicken sie gespannt der ersten Honigernte entgegen.

Auch in den Projektregionen Abune Ginde Beret und Ginde Beret werden durch den Aufbau von Kooperativen Perspektiven für junge Frauen und Männer geschaffen. Insgesamt konnten dadurch im ersten Schritt rund 250 neue Arbeitsplätze geschaffen werden. Darüber hinaus setzen unsere äthiopischen Kolleginnen und Kollegen zahlreiche Maßnahmen zur Entwicklung der Regionen um.

Drei junge Männer stehen im Unterstand der Bienenkooperative und tragen Bienenschutzkleidung

Für Boja, Getu und Workene war 2018 besonders spannend: Sie haben gemeinsam mit zehn weiteren jungen Männern eine Bienenkooperative in der Projektregion Jeldu aufgebaut.

 

Ganz nahe am Menschen: Auf unserer Facebook-Seite berichten wir regelmäßig direkt aus den Projektregionen.

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