Fussl-Geschäftsführer Ernst Mayr – "Erstaunliche Fortschritte"

„Es ist erstaunlich in welch kurzer Zeit Menschen für Menschen hier sehr viel Positives für die Menschen geleistet hat.

Wenn man bedenkt, dass diese Projektregion erst seit zwei Jahren aktiv bearbeitet wird und doch […] in vielen Bereichen schon sehr weit fortgeschritten ist, ist es erstaunlich […] mit wie wenigen Mitteln das geschafft worden ist.“

Feststellung von Fussl – Geschäftsführer Ernst Mayr während seines Projektbesuchs in Ginde Beret.

Herr Mayr war so freundlich uns einiges über seinen Besuch und seine Eindrücke zu den Projekten zu erzählen. Hören Sie selbst:

 

 

Im österreichischen Projektgebiet Ginde Beret besuchte Herr Mayr unter anderem auch die von ihm unterstützte Schule, um den Baufortschritt genau zu begutachten.

Hier ist er mit Krone-Redakteurin Brigitte Blabsreiter, Menschen für Menschen-Geschäftsführer Rupert Weber und Projektleiter Berhanu Bedassa auf der Baustelle unterwegs.

„Wir haben uns mehrere Schulen angeschaut und haben die unterschiedlichen Stadien gesehen: Eine fertige Schule, die konkrete Schule in Kachisi die wir unterstützen in halbfertigem Zustand und eine im Baubeginn befindliche.“ Ernst Mayr

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„Bildung ist auch in unserem Unternehmen sehr wichtig – ist die Grundlage unseres Erfolgs gewesen. […] Die Zukunft von Äthiopien kann neben dem Ackerbau nur darin liegen, dass sie hier qualitative Ausbildung erhalten. […] Und die Schulen in diesem Zustand wie sie jetzt sind, sind sicherlich nicht motivierend für die Kinder einerseits hier zu lernen, andererseits auch für die Eltern die Kinder hinzusenden und das kann man nur mit positiven, guten Bauten erreichen.“ Ernst Mayr

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Ernst Mayr zur Konstruktionsweise der Schulen:

„Also ich bin begeistert. In der ersten Schule haben wir gesehen die Fundamentierung – relativ tiefe Fundamente, breite Fundamente, es war ein Fundament mit Stahlbeton gesetzt. Es ist eine Statik dahinter, die auch in Europa üblich ist und die in einem Gebiet wo es keinen Schnee und Eis gibt sicherlich sehr lang halten wird. Durch die erhöhte Bauweise ist sie auch vom Regenwasser in der Regenzeit bestens geschützt. Und auch die Louvre-Fenster, diese kippbaren Fenster, sind ein sehr nützliches Utensil […], dass hier einfach eine tageslichthelle Atmosphäre entsteht. Was wir in den anderen Schulen (Anm.: landestypische Lehmschulen) nicht gehabt haben.“

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Zu Gast bei einer Bauernfamilie:

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An einer neuen Quellfassung:

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Herrn Mayrs Résumé:

„Ich nehme mit, dass man mit relativ geringen Mitteln […] hier sehr viel erreichen kann – durch die Einbindung der Bevölkerung und durch die sinnvolle Verwendung dieser Gelder. Dass hier mit wenig Euros sehr vielen Menschen geholfen werden kann und es hier doch in einem Gebiet von über 120.000 Personen innerhalb der letzten zwei Jahre schon deutlich besser geht.“

Lesen Sie auch den Zeitungsartikel von Brigitte Blabsreiter
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