360 Grad: Ungeschützte Wasserstellen in Jeldu

Neue Blickwinkel mittels 360 Grad Aufnahmen

In Jeldu ist sauberes Wasser ein seltenes Gut

In der Region Seriti Catchment im neuen Projektgebiet Jeldu leben 52.000 Menschen. Neun von zehn Menschen haben dort keinen Zugang zu sauberem Wasser. Frauen und Mädchen, die traditionell fürs Wasserholen zuständig sind, schöpfen das Wasser oftmals aus ungeschützten Wasserstellen. Das Video zeigt solche Wasserstellen:

Der Zugang zu sauberem und gesunden Trinkwasser ist eine wichtige Voraussetzung für nachhaltige Verbesserungen in einem Projektgebiet. Nur so kann Erkrankungen Einhalt geboten werden, wie beispielsweise der Augeninfektion Trachom oder Durchfallerkrankungen, die besonders für kleine Kinder gefährlich werden können.

Der einfache Zugang zu sauberem Wasser hat nicht nur weitreichende positive Auswirkungen auf die Gesundheit und die Ernährung, sondern auch auf die Bildung der Menschen. Denn traditionell sind in Äthiopien Frauen und Mädchen für das Wasserholen zuständig. Vor dem Bau von Brunnen und Quellfassungen in Dorfnähe müssen sie täglich oft kilometerweite Wege zurücklegen. Die Versorgung mit sauberem Wasser spart den Frauen und Mädchen Zeit und sie können die Schule oder Weiterbildungskurse besuchen.

Beeindruckende Einblicke aus den Projektregionen

Neue Technologien ermöglichen uns seit jeher neue Betrachtungsweisen. 360 Grad-Aufnahmen eröffnen uns einen intimen Blick in das Leben der Menschen in Äthiopien. Künftig möchten wir unseren Unterstützerinnen und Unterstützern mehr dieser beeindruckenden Einblicke bieten.

Der erste Feldversuch für 360 Grad-Aufnahmen erfolgte im Rahmen des letzten Projektbesuchs, der in die Regionen Jeldu, Abune Ginde Beret und Ginde Beret führte. Wir präsentieren Ihnen auf unserer Website sowie auf unserer Facebook-Seite  regelmäßig Eindrücke, in denen Sie die Blickrichtung angeben.

 

 

 

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