Coronavirus: Informationen und aktuelle Entwicklungen

Liebe Unterstützer und Unterstützerinnen,

 

die aktuellen Ereignisse haben einschneidende Auswirkungen auf uns alle. Auf unser persönliches Leben, unser familiäres Leben, unser wirtschaftliches Leben. Viele sind in diesen Stunden verunsichert und blicken eventuell sorgenvoll in die Zukunft. Doch in Zeiten der Ungewissheit haben wir Menschen immer eines bewiesen: Zusammenhalt und Einsatz für eine gemeinsame, bessere Zukunft. Gemeinsam schaffen wir das! Gemeinsam sind wir Menschen für Menschen.

Ihr Team von Menschen für Menschen Österreich

Häufig gestellte Fragen

Wir vom Team Menschen für Menschen Österreich sind zum Teil wieder im Wiener Büro zu erreichen und kümmern uns wie gewohnt um Ihre Anliegen. Für eine rasche Weiterleitung an die zuständigen MitarbeiterInnen bitten wir Sie, uns bevorzugt unter folgender Mailadresse zu kontaktieren: menschen@mfm.at

  • Aktuell gibt es in Äthiopien 5.846 bestätigte Corona-Fälle  (3.311 aktive Fälle; 250.604 Tests) sowie 103 Todesfälle. (Stand 29.06.2020; 16:30 Uhr).
  • Äthiopien hat bereits am Montag, 16.03. mit Schulschließungen reagiert und diese mittlerweile verlängert. Die Behörden haben angeordnet, alle Veranstaltungen abzusagen und Maßnahmen zur Wahrung der sozialen Distanz werden getroffen. Vorerst gelten diese Bestimmungen für die Dauer von zwei Wochen.
  • Seit Montag, 23.03. sind die Grenzen Äthiopiens geschlossen. Ausgenommen sind wichtige Lieferungen. Reisende, die über den Flughafen in Addis Abeba ankommen, müssen sich in eine verpflichtende, zweiwöchige Quarantäne begeben.
  • Am Mittwoch, 8.04. wurde in Äthiopien der Ausnahmezustand ausgerufen, um die Verbreitung von Covid-19 einzudämmen.

Wir können natürlich nicht einschätzen, wie sich der Verlauf in Äthiopien entwickeln wird. Was wir aber wissen: Das Land ist um ein Vielfaches schlechter für eine solche Krise ausgestattet als Österreich.
Es fehlt an einer grundlegenden Gesundheitsversorgung, die Menschen sind vielerorts mangelernährt und deshalb anfälliger für Krankheiten und nur jeder zweite Mensch im ländlichen Äthiopien hat Zugang zu sauberem Trinkwasser, das für grundlegende Hygienemaßnahmen unverzichtbar ist. Es wird zunehmend wichtiger, zusammen Verantwortung zu übernehmen und Solidarität mit den Schwächsten unserer Gesellschaft zu zeigen und bestmöglich andere zu unterstützen. In Äthiopien, Europa und der ganzen Welt, denn niemand soll – egal wo er lebt – in dieser Krisensituation alleine gelassen werden.

Das Project Coordination Office (PCO) in Addis Abeba wurde vorerst geschlossen, die äthiopischen MitarbeiterInnen arbeiten – soweit möglich – aus dem Homeoffice.
Wir sind im ständigen Austausch mit den KollegInnen vor Ort.

Äthiopien hat mit Schulschließungen auf die Corona-Fälle im Land reagiert. Der Lehrbetrieb am von Menschen für Menschen betriebenen Agro Technical and Technology College (ATTC) in Harar musste daher eingestellt werden. Die StudentInnen haben das College verlassen und sind in ihre Heimatorte zurückgekehrt.

In den Projektregionen von Menschen für Menschen werden die landesweiten Empfehlungen umgesetzt: Schulen bleiben geschlossen, es wird vermehrt über notwendige Hygienemaßnahmen informiert und Großveranstaltungen sind abgesagt. Dazu zählen auch geplante Schulungen für die Bevölkerung.
Unsere Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen in den Projektregionen sind außerdem angewiesen, derzeit nicht in die Hauptstadt Addis Abeba zu reisen und – wie in Österreich – gilt es Menschenansammlungen zu meiden. Darüber hinaus kann die Arbeit in den Projektgebieten aktuell weitergeführt werden.


Corona-Tagebuch aus Äthiopien

An dieser Stelle berichtet unser Kollege Henning Neuhaus regelmäßig über die Lage in Addis Abeba sowie unseren Projektgebieten und beschreibt, wie sich der Alltag in Äthiopien aufgrund des Virus verändert.
Henning Neuhaus, der zusammen mit Muluneh Tolesa für die PR-Arbeit von Menschen für Menschen in Äthiopien zuständig ist, lebt seit 2018 in Addis Abeba und ist dort einer von nur drei nicht-äthiopischen Mitarbeitern im Project Coordination Office (PCO). Der Großteil der MitarbeiterInnen des Büros in Addis Abeba arbeitet mittlerweile aus dem Homeoffice.

Zum Tagebuch


Rasches Handeln zum Schutz der Menschen

3 Paar schwarze Kinderhände beim Händewaschen

Hygiene und Händewaschen gehören zu den wichtigsten Maßnahmen im Kampf gegen die Verbreitung von Covid-19. Ohne sauberes Wasser lässt sich die Verbreitung aber kaum eindämmen. Bitte helfen Sie jetzt! Ermöglichen Sie den Bau von Brunnen und Quellfassungen und schützen Sie damit Leben!

Zu den Maßnahmen


Wir behalten die Situation in Äthiopien natürlich weiterhin im Auge und halten Sie auf dem Laufenden. Die aktuelle Situation zeigt uns auch, wie wichtig es ist, dass es Menschen gibt die uns in einer Notsituation helfen, weil man diese alleine nicht bewältigen kann. Bitte achten Sie auf sich, auf Ihre Familie, FreundInnen und NachbarInnen.

Unterstützen Sie einander im Alltag und vergessen Sie nicht jene Menschen, die derzeit alleine zu Hause sind und eventuell unter Ängsten und Einsamkeit leiden. Gemeinsam schaffen wir das!

Gemeinsam sind wir Menschen für Menschen.

 


Arzt mit Mundschutz behandelt Patienten in Äthiopien

Gemeinsam retten wir Leben!

Unterstützen Sie jetzt unsere lebenswichtigen Maßnahmen für bessere Hygiene und sauberes Trinkwasser. Gemeinsam schützen wir die Schwächsten unserer Gesellschaft. Als Menschen für Menschen.

Covid-19: Ich will spenden!