
Ein Mensch für Menschen
Abubeker Mekasha
Wenn Abubeker Mekasha morgens ins Feld aufbricht, beginnt für ihn ein Tag voller Begegnungen, persönlicher Geschichten und gemeinsamer Erfahrungen. Als Entwicklungsberater von Menschen für Menschen ist der 29-Jährige täglich nahe an den Familien und ihren Bedürfnissen.
Seit April 2023 arbeitet Abubeker für Menschen für Menschen in der Projektregion Albuko in der Amhara-Region im Norden Äthiopiens. Sein Arbeitsalltag ist vielfältig:
- Förderung des Gemüse- und Obstanbaus
- Unterstützung von Maßnahmen zur Aufforstung sowie zum Boden- und Wasserschutz
- Sensibilisierung für die Folgen schädlicher traditioneller Praktiken
Ich hatte zuvor noch nie so umfassende und miteinander verbundene Maßnahmen auf Dorfebene gesehen. Was ich in den Dörfern vorfand, war sehr ermutigend.
Abubeker Mekasha, Entwicklungsberater bei Menschen für Menschen Äthiopien

Eine Vision, die überzeugt
Sein beruflicher Weg im Bereich der nachhaltigen Entwicklung begann bereits nach seinem Studium der Gartenbauwissenschaften. Zunächst arbeitete Abukeker als Entwicklungsberater beim Landwirtschaftsentwicklungsamt in der ländlich geprägten Region Gurage im Süden Äthiopiens.
Über einen Freund wurde er auf Menschen für Menschen aufmerksam und war vom Ansatz der Organisation sofort beeindruckt: „Ich hatte zuvor noch nie so umfassende und miteinander verbundene Maßnahmen auf Dorfebene gesehen. Was ich in den Dörfern vorfand, war sehr ermutigend.“
Über einen Freund wurde er auf Menschen für Menschen aufmerksam und war vom Ansatz der Organisation sofort beeindruckt: „Ich hatte zuvor noch nie so umfassende und miteinander verbundene Maßnahmen auf Dorfebene gesehen. Was ich in den Dörfern vorfand, war sehr ermutigend.“

Nah an den Menschen
Diese ganzheitliche Herangehensweise prägt auch seine tägliche Arbeit. Für Abubeker beginnt Projektarbeit mit Zuhören. „Die Probleme, Interessen und Motivation der Bevölkerung müssen identifiziert werden“, sagt er. Dass er selbst in einer ländlichen Region aufgewachsen ist, hilft ihm dabei: „Dadurch fällt es mir leicht, mit den Menschen zu kommunizieren und mich auf unterschiedliche Situationen einzustellen.“
Sein Arbeitstag findet vor allem draußen statt. „Jeden Morgen gehe ich entsprechend meinem Tagesplan ins Feld, also zu den Feldern der Bäuerinnen und Bauern, auf denen die jeweiligen Aktivitäten gerade umgesetzt werden.“ Dort schult er, führt neue Methoden praktisch vor und unterstützt bei deren Umsetzung.
Gemeinsam mit den Dorfbewohner:innen beobachtet er die Maßnahmen und spricht über mögliche Schwierigkeiten und sucht nach Lösungen: „Gemeinsam überlegen wir, wie wir damit umgehen können.“ Die Fortschritte hält Abubeker regelmäßig fest und dokumentiert sie sorgfältig in Berichten für das Projektbüro. So werden Erfahrungen aus dem Feld sichtbar und können in die weitere Arbeit einfließen.
Sein Arbeitstag findet vor allem draußen statt. „Jeden Morgen gehe ich entsprechend meinem Tagesplan ins Feld, also zu den Feldern der Bäuerinnen und Bauern, auf denen die jeweiligen Aktivitäten gerade umgesetzt werden.“ Dort schult er, führt neue Methoden praktisch vor und unterstützt bei deren Umsetzung.
Gemeinsam mit den Dorfbewohner:innen beobachtet er die Maßnahmen und spricht über mögliche Schwierigkeiten und sucht nach Lösungen: „Gemeinsam überlegen wir, wie wir damit umgehen können.“ Die Fortschritte hält Abubeker regelmäßig fest und dokumentiert sie sorgfältig in Berichten für das Projektbüro. So werden Erfahrungen aus dem Feld sichtbar und können in die weitere Arbeit einfließen.
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Entwicklung, die bleibt
Die Herausforderungen, denen der 29-Jährige begegnet, sind vielfältig:
„Genau deshalb setzt Menschen für Menschen auf integrierte Maßnahmen, die sich an den tatsächlichen Bedürfnissen der Bevölkerung orientieren.“ Besonders wichtig ist Abubeker, dass die Maßnahmen langfristig wirken. Aus seiner Erfahrung weiß er, dass der Anbau von Gemüse, Obst und Kaffee dazu beitragen kann, die Ernährung von Familien zu verbessern und neue Perspektiven zu schaffen.
Persönlich verbindet ihn viel mit Menschen für Menschen: „Hier habe ich meine geliebte Frau kennengelernt, geheiratet und wir haben ein wunderbares Kind bekommen“, erzählt Abubeker mit einem stolzen Lächeln. Für Abubeker schließt sich damit ein Kreis. Dort, wo er täglich mit Familien daran arbeitet bessere Zukunftschancen zu ermöglichen, hat er auch selbst seine Zukunft gefunden – beruflich, aber vor allem privat.
- Ernährungsunsicherheit
- geringe Bodenfruchtbarkeit
- fehlender Zugang zu sauberem Wasser
- Folgen des Klimawandels
„Genau deshalb setzt Menschen für Menschen auf integrierte Maßnahmen, die sich an den tatsächlichen Bedürfnissen der Bevölkerung orientieren.“ Besonders wichtig ist Abubeker, dass die Maßnahmen langfristig wirken. Aus seiner Erfahrung weiß er, dass der Anbau von Gemüse, Obst und Kaffee dazu beitragen kann, die Ernährung von Familien zu verbessern und neue Perspektiven zu schaffen.
Persönlich verbindet ihn viel mit Menschen für Menschen: „Hier habe ich meine geliebte Frau kennengelernt, geheiratet und wir haben ein wunderbares Kind bekommen“, erzählt Abubeker mit einem stolzen Lächeln. Für Abubeker schließt sich damit ein Kreis. Dort, wo er täglich mit Familien daran arbeitet bessere Zukunftschancen zu ermöglichen, hat er auch selbst seine Zukunft gefunden – beruflich, aber vor allem privat.
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Mit 39 Euro ermöglichst du einem Menschen die Teilnahme an einem viertägigen Landwirtschaftskurs und unterstützt ihn dabei, langfristig unabhängig von fremder Hilfe zu werden.
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