
Markus Schwarz-Herda verlässt Menschen für Menschen
Ein Abschied nach 15 Jahren
Nach 15 Jahren engagierter Arbeit bei Menschen für Menschen beginnt unser geschätzter Kollege und Vorstandsmitglied Markus Schwarz-Herda nun ein neues berufliches Kapitel. Mit großem Einsatz, Integrität und viel Fingerspitzengefühl hat er in all den Jahren Projekte koordiniert und begleitet und dabei den persönlichen Kontakt zu unseren Unterstützer:innen stets mit viel Herz gepflegt. Seine Zusammenarbeit mit unseren Kolleg:innen in Äthiopien basierte auf Vertrauen, Respekt und echter Wertschätzung. Auf diese Weise war Markus eine verbindende Kraft, die Menschen zusammengebracht und gemeinsame Projekte erfolgreich verwirklicht hat.
EZA als gemeinschaftliche Aufgabe
Was Markus in seiner Arbeit besonders auszeichnet, ist sein Blick über Zahlen und Konzepte hinaus. Für ihn ist Entwicklungszusammenarbeit eine gemeinschaftliche Aufgabe, bei der immer die Menschen und ihre Lebensrealität im Mittelpunkt stehen, um nachhaltige Wirkung zu entfalten. Bei zahlreichen Projektbesuchen, sei es beim Monitoring oder in Begleitung von Unterstützer:innen, hat Markus hautnah erlebt, wie die Menschen vor Ort leben, welche Herausforderungen sie meistern und wie ganzheitliche Maßnahmen der integrierten ländlichen Entwicklung Schritt für Schritt zu spürbaren Verbesserungen führen. Dabei waren seine Aufmerksamkeit, sein Einfühlungsvermögen und sein echtes Interesse an den Menschen stets spürbar.
Bei jedem Besuch in Äthiopien hat es mich am meisten beeindruckt, wie viel eine Dorfgemeinschaft bewegen kann.
Markus Schwarz-Herda

Projekte in Äthiopien: Nachhaltige Wirkung vor Ort
„Bei jedem Besuch in Äthiopien hat es mich am meisten beeindruckt, wie viel eine Dorfgemeinschaft bewegen kann“, so Markus rückblickend. „Bei einer meiner letzten Reisen habe ich wieder erleben dürfen, wie die Menschen Baumaterial für ein Wasserreservoir eigenhändig über hunderte Höhenmeter tragen. In solchen Momenten spürt man diesen gemeinsamen Willen zur Veränderung ganz unmittelbar.“ Auch schwierige Bedingungen waren für ihn selbstverständlich Teil der Arbeit: weite Wege, fast unpassierbare Zufahrtsstraßen oder Projektbesichtigungen auf über 2.700 Metern Seehöhe gehörten zum Alltag. „Solche Herausforderungen zeigen uns, wie wichtig unser gemeinsamer Einsatz ist“, betonte er. „Es war für mich ein Privileg, all diese besonderen Erfahrungen machen zu dürfen.“

Markus im Gespräch mit Projektleiter Berhanu. Der Austausch mit den Kolleg:innen vor Ort machte den gemeinsamen Willen zur Veränderung spürbar.
Ein Dankeschön vom Team
Lieber Markus, über 15 Jahre hast du Menschen für Menschen mit deiner fachlichen Kompetenz, deiner Ausdauer und deinem Humor geprägt. Du hast Projekte begleitet, weiterentwickelt und mit Leben gefüllt und unser Team durch deine offene Art, deinen Teamgeist und deine Unterstützung bereichert. Wir danken dir für deine Integrität, für deinen unermüdlichen Einsatz auf Reisen und im Büro und vor allem für die Menschlichkeit, die du in jedes Gespräch und in jede Zusammenarbeit eingebracht hast.
Für deinen weiteren Weg wünschen wir dir von Herzen alles Gute. Du wirst uns fehlen. Die Erfolge, die du mitgestaltet hast, wirken in Äthiopien weiter und bleiben ein wichtiger Teil unserer gemeinsamen Arbeit.
Alles Gute
dein Team von Menschen für Menschen
Für deinen weiteren Weg wünschen wir dir von Herzen alles Gute. Du wirst uns fehlen. Die Erfolge, die du mitgestaltet hast, wirken in Äthiopien weiter und bleiben ein wichtiger Teil unserer gemeinsamen Arbeit.
Alles Gute
dein Team von Menschen für Menschen
Neues Vorstandsmitglied: Harald Maier
Wo ein Kapitel endet, beginnt ein neues: Wir begrüßen Harald Maier ganz herzlich als neues Mitglied im Vorstand. Harald Maier blickt auf über 20 Jahre Erfahrung in leitenden Positionen internationaler NGOs zurück. Mit seiner umfassenden Erfahrung in den Bereichen Non-Profit-Management und Organisationsentwicklung wird er die Zukunft von Menschen für Menschen aktiv mitgestalten. Wir freuen uns darauf, unseren neuen Kollegen in Kürze ausführlich vorstellen zu dürfen.
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Ausgabe 1/2026: Die Kraftquelle
Diese Ausgabe zeigt, wie gemeinsames Handeln eine gerechtere Zukunft möglich macht. In Jeldu blicken die Menschen nach längerer Projektpause wieder hoffnungsvoll nach vorne. Bahritu Seyoum, Direktorin für Projektimplementierung, erklärt, wie besonders vulnerable Gruppen bestmöglich unterstützt werden können. Unser langjähriger Partner Peter Krasser zieht Bilanz über 24 Jahre Schulbau in Äthiopien und motiviert dazu, selbst Veränderungen anzustoßen.
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Bahritu Seyoum, Direktorin für Projektimplementierung im Koordinierungsbüro von Menschen für Menschen in Addis Abeba, blickt trotz anhaltender Herausforderungen optimistisch in die Zukunft. Im Interview berichtet sie von zentralen Fortschritten: der Wiederaufnahme zentraler Projekte wie der Fertigstellung einer Schule, von medizinischer und psychosozialer Unterstützung für Frauen sowie von neuen Perspektiven für junge Menschen durch Kleinstunternehmen und nachhaltige Landwirtschaft.
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Wie kann sich eine Organisation wie Menschen für Menschen stetig weiterentwickeln und ihre Vision der lebendigen Gemeinschaft aktiv leben? Im Interview mit Martina Hollauf sprechen Harald Maier und Daniel Frieß über Herausforderungen, Chancen und konkrete Schritte der Transformation. Im Mittelpunkt steht dabei immer der Mensch – in Äthiopien und in Österreich – sowie die Frage, wie Unterstützer:innen aktiv mitgestalten können.
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