Menschlichkeit verändert Leben

In der zweiten Auflage der Aktion „Ich bin ein Mensch.“ erzählt die Hilfsorganisation wie ein entlegenes Dorf in Äthiopien die Welt verändert.

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Bildnachweis: Menschen für Menschen/Terhas Berhe

Wien, 15.11.2019 – Weit abgelegen im äthiopischen Hochland liegt das Dorf Didiksa. Mit großer Überzeugung setzen sich die BewohnerInnen für die Entwicklung in ihrem Dorf ein. In den nächsten Wochen erzählt die Hilfsorganisation Menschen für Menschen ihre Geschichten. „Bevor die Quelle gefasst wurde, teilten wir uns das Wasser mit den Eseln und Rindern,“ erzählt zum Beispiel die junge Mutter Chaltu. „Das Wasser war schmutzig und voll Bakterien und wir hatten oft Durchfall. Jetzt haben wir endlich sauberes Wasser und unsere Kinder sind gesund.“ Die Quellfassung hat Menschen für Menschen gebaut. Dafür, dass diese Verbesserung auch bestehen bleibt, sorgt unter anderem Chaltus Nachbar und Schwager Alemu, der als Mitglied des Wasserkomitees für die Pflege der Wasserstelle verantwortlich ist.

Gemeinsam Leben verändern

Wie Menschlichkeit und Solidarität Leben verändern, erzählt Menschen für Menschen in der zweiten Auflage der Aktion „Ich bin ein Mensch.“ auf der Webseite www.mfm.at/einmensch sowie auf den Social Media-Kanälen der Organisation. Im Mittelpunkt der Aktion stehen die BewohnerInnen des Dorfes Didiksa und ihr gemeinsamer Einsatz für ein besseres Leben.

Gemeinsam die Welt verändern

„Eine bessere Zukunft für alle kann es nur dann geben, wenn wir es schaffen, die Lebensbedingungen auch in den bedürftigsten Regionen der Welt zu verbessern“, betont Rupert Weber, Vorstand von Menschen für Menschen in Österreich. „Für die Menschen im Dorf Didiksa ist dieser Zugang selbstverständlich. Sie unterstützen die Entwicklung ihrer Nachbardörfer und stehen mit Rat und Tat zur Seite. Sie wissen, dass es eine gute Zukunft für alle nur dann geben kann, wenn wir uns auf die Grundwerte der Menschlichkeit und der Solidarität besinnen. Damit sich die Lebensbedingungen der Frauen, Männer und Kinder in Äthiopien wirklich verbessern, müssen wir eine Infrastruktur schaffen, aber auch Wissen vermitteln, das anschließend von Mensch zu Mensch weitergetragen wird“, weiß Weber zu berichten.

Bilanz der Menschlichkeit

Mit dem Start der Aktion „Ich bin ein Mensch.“ möchte die Hilfsorganisation auch an Gründer Karlheinz Böhm erinnern, der Menschen für Menschen im November 1981 ins Leben rief. Die Organisation arbeitet seither gemeinsam mit der Bevölkerung an der langfristigen Entwicklung ganzer Regionen im ländlichen Äthiopien. In diesen Regionen, die im Schnitt etwa halb so groß wie Vorarlberg sind, setzen die ausschließlich äthiopischen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter Maßnahmen aus den Bereichen Landwirtschaft, Wasser, Bildung, Gesundheit und Einkommen um. 10 der insgesamt 21 Projektregionen konnten bereits abgeschlossen werden.

Seit der Gründung im Jahr 1981 hat Menschen für Menschen in Äthiopien unter anderem…

…2.612 Brunnen und Quellfassungen gebaut.
…444 Schulen gebaut.
…242 Mio. Baumsetzlinge verteilt.
…28.797 Mikrokredite ausgegeben.
…67.331 augenlichtrettende Operationen ermöglicht.

Bildnachweis: Menschen für Menschen / Terhas Berhe

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Äthiopisches Mädchen und Wasserkanister für Ich bin ein Mensch Aktion von Menschen für Menschen.
Die 10-jährige Abezu lebt im Dorf Didiksa, weit abgelegen im äthiopischen Hochland. Wie sich das Leben in ihrem Dorf durch die Hilfe von Menschen für Menschen verändert hat, erzählt die Hilfsorganisation in den kommenden Wochen.

 

 

Kontakt:
Verein Menschen für Menschen
Capistrangasse 8/10, 1060 Wien, Österreich
Martina Hollauf, E-Mail: m.hollauf@mfm.at
Tel.: +43 (0)1 58 66 950-16
Mobil: +43 (0)664 184 33 22

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