
Lokal verankerte Arbeit wichtiger denn je
Energiekrise trifft Äthiopien
Massive Preissteigerungen und unterbrochene Lieferketten gefährden Entwicklungsfortschritte in Äthiopien und verschärfen die Armut. Treibstoffmangel bremst Infrastrukturprojekte, während teure Düngemittel die Landwirtschaft belasten. Umso wichtiger sind lokale Lösungen, die Unabhängigkeit von globalen Preisschwankungen schaffen.
Die aktuellen geopolitischen Spannungen wirken sich weltweit auf Lieferketten und Energiepreise aus. Diese Effekte sind auch in Ländern wie Äthiopien deutlich spürbar, wo sie vor allem jene Menschen treffen, die ohnehin schon zu wenig haben.
Wie der aktuelle Bericht des Entwicklungsprogramms der Vereinten Nationen (UNDP) warnt, drohen die massiven Preissteigerungen hart erarbeitete Entwicklungsfortschritte zu gefährden. Eine weitere Eskalation des Konflikts könnte laut dem Bericht weltweit bis zu 32 Millionen Menschen in 162 Ländern zusätzlich in die Armut treiben.
Wie der aktuelle Bericht des Entwicklungsprogramms der Vereinten Nationen (UNDP) warnt, drohen die massiven Preissteigerungen hart erarbeitete Entwicklungsfortschritte zu gefährden. Eine weitere Eskalation des Konflikts könnte laut dem Bericht weltweit bis zu 32 Millionen Menschen in 162 Ländern zusätzlich in die Armut treiben.
Folgen der Energiekrise auf die Projektarbeit
Versorgungsengpässe wirken sich auch konkret auf die Projektarbeit von Menschen für Menschen aus. Die eingeschränkte Verfügbarkeit von Treibstoff, insbesondere Diesel, erschwert vor allem das Vorankommen von Infrastrukturprojekten, wie etwa den Bau von Schulen oder Wasserversorgungssystemen.
Hinzu kommt, dass unterbrochene Lieferketten und steigende Energiepreise auch die Kosten für Düngemittel in die Höhe treiben, mit spürbaren Folgen für die Landwirtschaft. Umso mehr zeigt sich der Wert langfristiger Arbeit vor Ort.
Hinzu kommt, dass unterbrochene Lieferketten und steigende Energiepreise auch die Kosten für Düngemittel in die Höhe treiben, mit spürbaren Folgen für die Landwirtschaft. Umso mehr zeigt sich der Wert langfristiger Arbeit vor Ort.
Unabhängigkeit durch lokale Projekte
Projekte wie unsere Initiativen zur Wurmkompostierung stärken die lokale Landwirtschaft und machen sie unabhängiger von teuren Importen. Indem wir gemeinsam mit den Menschen vor Ort Strukturen aufbauen, stärken wir langfristig ihre Unabhängigkeit von globalen Preisschwankungen. Das ist Hilfe zur Selbsthilfe in der Praxis und der Grund, warum lokal verankerte Entwicklungsarbeit gerade in schwierigen Zeiten so wichtig ist.
Für unsere Spender:innen und Partner:innen bedeutet das: Ihre Unterstützung wirkt weiterhin direkt in den Projektregionen und ermöglicht es uns, auf veränderte Rahmenbedingungen flexibel zu reagieren und Entwicklungsfortschritte nachhaltig abzusichern, auch dann, wenn äußere Faktoren die Arbeit kurzfristig erschweren
Für unsere Spender:innen und Partner:innen bedeutet das: Ihre Unterstützung wirkt weiterhin direkt in den Projektregionen und ermöglicht es uns, auf veränderte Rahmenbedingungen flexibel zu reagieren und Entwicklungsfortschritte nachhaltig abzusichern, auch dann, wenn äußere Faktoren die Arbeit kurzfristig erschweren
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Ausgabe 1/2026: Die Kraftquelle
Diese Ausgabe zeigt, wie gemeinsames Handeln eine gerechtere Zukunft möglich macht. In Jeldu blicken die Menschen nach längerer Projektpause wieder hoffnungsvoll nach vorne. Bahritu Seyoum, Direktorin für Projektimplementierung, erklärt, wie besonders vulnerable Gruppen bestmöglich unterstützt werden können. Unser langjähriger Partner Peter Krasser zieht Bilanz über 24 Jahre Schulbau in Äthiopien und motiviert dazu, selbst Veränderungen anzustoßen.
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