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Projektgebiet

Chobi

Chobi

Langfristige „Hilfe zur Selbsthilfe“ für 71.000 Menschen.

Seit Anfang 2021 zählt Chobi zu den Projektregionen, in denen die Arbeit zur Gänze durch den Verein Menschen für Menschen Österreich finanziert wird. Die Umsetzung erfolgt in Zusammenarbeit mit den KollegInnen in Äthiopien, die Hand in Hand mit der Bevölkerung arbeiten.

Übersicht über das Projektgebiet

Projektbeginn:
2021
MitarbeiterInnen:
8 (Stand 02/2021)
Fläche:
353 km²
Bevölkerung:
ca. 71.000 Menschen
Hauptort der Region:
Chobi
Lage:
ca. 120 km nordwestlich von Addis Abeba in der West Shewa Zone. Zwischen 1.400 und 2.600 Meter über dem Meeresspiegel.
Projektleiter:
Berhanu Bedassa
Projektumriss Chobi

Herausforderungen zu Beginn unserer Arbeit in Chobi 2021

Die Menschen in der Region Chobi stehen vor zahlreichen Herausforderungen. Insbesondere die langjährige Entwaldung und damit einhergehende Erosion der Böden macht den Familien zu schaffen, die zum überwiegenden Teil auf die Erträge ihrer meist viel zu kleinen Felder angewiesen sind. Durch die zunehmende Bodenerosion fallen die Ernten immer geringer aus und bislang verfügen die Bauernfamilien auch nicht über Saatgut für Obst oder Gemüse, um ihre Ernährung zu sichern. Erschwerend kommt in der Region der fehlende Zugang zu sauberem Trinkwasser, Gesundheitseinrichtungen und Bildungsmöglichkeiten hinzu.

69 %

der Menschen haben kein sauberes Trinkwasser.

Weshalb viele Menschen in der Region von vermeidbaren Infektionen und Darmparasiten betroffen sind.

2-3 Stunden 

dauert im Schnitt der Weg zur nächsten Gesundheitseinrichtung.

Vor allem für gebärende Mütter ein oft unüberwindbarer Weg.

35 %

der Menschen haben keinen Zugang zu medizinischer Versorgung.

Schon eine einfache Infektion kann deshalb schnell lebensbedrohlich werden.
Chobi 5 Elemente

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Was wir in Chobi tun

Basierend auf dem Prinzip „Hilfe zur Selbsthilfe“ setzen die äthiopischen MitarbeiterInnen von Menschen für Menschen ab 2021 eine Vielzahl an Maßnahmen aus den Bereichen Landwirtschaft, Wasser, Bildung, Gesundheit und Einkommen um.

Die Projektarbeit wird immer Hand in Hand mit der Bevölkerung umgesetzt. Die Familien beteiligen sich aktiv an den Maßnahmen und abgeschlossene Projekte werden Schritt für Schritt in die Verantwortung der Bevölkerung und örtlichen Behörden übergeben. Auf diese Weise wird ein wichtiges Fundament für die weitere Entwicklung geschaffen und die ganze Region auf lange Sicht unabhängig von fremder Hilfe. In Chobi profitiert die Bevölkerung von der Arbeit des erfahrenen Projektleiters Berhanu Bedassa sowie seinem Team, das auch in den Projektregionen Ginde Beret bzw. Abune Ginde Beret tätig ist.

Projektplanung 2021

Über die hier angegebenen Maßnahmen hinaus werden weitere Aktivitäten in den Bereichen Landwirtschaft, Wasser, Bildung, Gesundheit, Einkommen umgesetzt, um eine gute Basis für eine nachhaltige Entwicklung der Region Chobi zu schaffen. Die Planung bis Ende 2021 sieht in Chobi u.a. vor:

30 ha

Land aufgeforstet

Die Setzlinge aus den Baumschulen werden gemeinsam mit der Bevölkerung in eingezäunten Gebieten gepflanzt. Die Dorfgemeinschaft kümmert sich um die Pflege und den Schutz der Aufforstungsgebiete.

75 km

Terrassierungen angelegt

Gemeinsam mit der Bevölkerung werden Terrassen aus Stein- und Erdwällen angelegt, die ein Abschwemmen der fruchtbaren Erde verhindern und so zu einer Steigerung des Ernteertrags beitragen.

200

Bauern bzw. Bäuerinnen nehmen an Trainings teil

In Schulungen lernen die Frauen und Männer verbesserte landwirtschaftliche Techniken sowie Maßnahmen zur Bewässerung und Erosionsvermeidung kennen und können so ihre Erträge steigern.

4

Brunnen und Quellfassungen errichtet

Brunnen und Quellfassungen werden in der Nähe der Dörfer errichtet. Sauberes, gesundes Trinkwasser verbessert die Gesundheit der Menschen nachhaltig und sie sparen außerdem viel Zeit beim Wasserholen.

30

Augenlicht rettende Operationen durchgeführt

Hauptursachen für Erblindung in den ländlichen Regionen sind Grauer Star und Trichiasis. Letzteres ließe sich schon durch bessere hygienische Lebensumstände vermeiden. Im Endstadium schützt jedoch nur noch eine Operation vor der Erblindung.

2.800

Frauen erhalten Verhütungsmittel

Gemeinsam mit den lokalen Gesundheitseinrichtungen verbessern wir die Aufklärung über die Möglichkeiten der Familienplanung sowie den Zugang zu verschiedenen Verhütungsmitteln.

2.820

Kinder erhalten lebensrettende Impfungen

In Äthiopien sind viele Krankheiten, die durch eine einfache Impfung verhindert werden könnten, noch weit verbreitet. Wir unterstützen Impfkampagnen zum Schutz der Kleinsten.

200

Haushalte erhalten holzsparende Öfen

Holzsparende Öfen verringern den Bedarf an Brennmaterial etwa um die Hälfte. Das schützt nicht nur den Baumbestand und die Umwelt: Frauen sparen viel Zeit, weil sie weniger Holz oder Reisig sammeln müssen.

10

Jugendliche profitieren von einkommensfördernden Maßnahmen

Junge Erwachsene werden bei der Gründung von Kooperativen, zum Beispiel zur Produktion von holzsparenden Öfen, mit Schulungen und der notwendigen Erstausstattung unterstützt.

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