Hallo, ich bin Abezu! Willkommmen bei mir Zuhause!

 

Abezus großer Wunsch

„Ich wünsche mir sauberes Wasser und Gemüse für meine Freundinnen.“

Abezu, 10 Jahre, aus Didiksa

„Am liebsten mag ich Kohl, weil der gut für die Gesundheit ist“, erzählt die zehnjährige Abezu. Frisches Gemüse auf den Tellern war lange Zeit keine Selbstverständlichkeit für sie. Denn wie viele Familien in der Region bauten auch sie früher lediglich Teff und Mais an, der Ertrag reichte oft nicht mal, um die Kinder das ganze Jahr über ordentlich zu ernähren. Doch seit kurzem baut Mama Kebebu Gemüse an. „Wir haben jetzt Kohl, Rote Rüben, Karotten und sogar Tomaten. Meine Kinder haben jetzt genug zu essen und ich verdiene sogar noch etwas dazu.“

Eine Mutter sitzt mit ihrer Tochter in ihrer Hütte.

Abezu lebt mit ihrer Familie im Dorf Didiksa, weit abgelegen im äthiopischen Hochland. Dort wohnen sie in einer kleinen Hütte aus Lehm, wo sie sich einen Raum zum Wohnen, Essen und Schlafen teilen. Wie die meisten Kinder im ländlichen Äthiopien, hilft auch Abezu fleißig am Hof mit. „Ich helfe meiner Mama beim Putzen und kann schon selbst Injera backen.“

Ein lächelndes Mädchen reinigt einen energiesparenden Ofen.

„Seit wir den neuen Ofen haben, backe ich gerne Injera“, erzählt Abezu von den Veränderungen, die bei ihr daheim Einzug gehalten haben. „Jetzt kann ich mich nicht mehr so leicht verbrennen. Es gibt auch kaum noch Rauch, der früher immer so stark in den Augen gebrannt hat.“

Zwei äthiopische Mädchen auf dem Weg zur Wasserstelle.

„Zwei Mal am Tag gehe ich gemeinsam mit meiner Freundin Ebise Wasser holen. Sie wohnt gleich nebenan und ich hole sie dann auf dem Weg zur Wasserstelle ab.“ Früher mussten die Mädchen dazu mühsam Wasser von einem verschmutzten Rinnsal abschöpfen. Doch vor kurzem hat Menschen für Menschen eine besonders ergiebige Quelle gefasst und eine Entnahmestelle errichtet. Seither fällt den Mädchen ihre Aufgabe um ein Vielfaches leichter.

Zwei Mädchen füllen ihre Kanister am Brunnen.

„Jetzt ist das Wasserholen viel einfacher. Wir stellen einfach den Kanister unter den Wasserhahn und schon ist er voll“, freut sich Abezu über die Veränderung. Sie und ihre Freundin Ebise sind jetzt auch viel gesünder. „Die Esel und Kühe trinken jetzt nicht mehr aus derselben Wasserstelle. Das Wasser hat davor oft schlecht geschmeckt und wir hatten Bauchweh oder Durchfall. Leider haben aber noch viele unserer Freundinnen kein sauberes Wasser und sind deshalb oft krank und können nicht zur Schule gehen.“

 

Lächelnde Kinder sitzen im Klassenzimmer.

Abezu und Ebise sind fleißige Schülerinnen und sitzen in der Schule selbstverständlich nebeneinander. Dicht gedrängt sitzen sie in dem viel zu kleinen Klassenzimmer. „Unsere Schule ist leider staubig und alt“, beklagt sich Abezu über den Zustand der baufälligen Schule. „Das Klassenzimmer hat ganz kleine Fenster und ist sehr dunkel. Deshalb sehe ich nicht so gut, was auf der Tafel steht. Ich beneide oft meinen großen Bruder, der eine ganz helle und neue Menschen für Menschen-Schule besucht.“

 

Eine Mutter kocht gemeinsam mit ihren Kindern.

Nach der Schule verbringen die Freundinnen auch gerne Zeit miteinander. „Oft gehe ich zu Ebise nachhause und ihre Mama kocht dann etwas für uns. Meistens gibt es jetzt das Gemüse aus dem Garten.“ In Abezus Leben hat sich schon viel verändert und der Zehnjährigen und ihrer Familie geht es heute schon viel besser. „Das wünsche ich mir auch für meine Freundinnen. Ich wünsche mir, dass sie auch sauberes Wasser und Gemüse im Garten haben.“

Bitte helfen Sie mit, Abezus Wunsch wahr werden zu lassen! Gemeinsam können wir die Welt zum Besseren verändern. Als Menschen für Menschen.

 

Gemeinsam Leben verändern. Als Menschen für Menschen.

Abezus Heimatdorf Didiksa liegt weit abgelegen im äthiopischen Hochland. Mit großer Überzeugung setzen sich die BewohnerInnen hier für die Entwicklung in ihrem Dorf ein. In den nächsten Wochen erzählen wir ihre Geschichten: www.mfm.at/einmensch

Ein Mädchen füllt ihren Wasserkanister am Brunnen.

Sauberes Trinkwasser

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