Corona-Tagebuch 30.04.2020: „Hand aufs Herz – Begrüßungen in Zeiten des Coronavirus.“

An dieser Stelle berichtet unser Kollege Henning Neuhaus regelmäßig über die Lage in Addis Abeba sowie unseren Projektgebieten und beschreibt, wie sich der Alltag in Äthiopien aufgrund des Virus verändert.
Henning Neuhaus, der zusammen mit Muluneh Tolesa für die PR-Arbeit von
Menschen für Menschen in Äthiopien zuständig ist, lebt seit 2018 in Addis Abeba und ist dort einer von nur drei nicht-äthiopischen Mitarbeitern im Project Coordination Office (PCO). Der Großteil der MitarbeiterInnen des Büros in Addis Abeba arbeitet mittlerweile aus dem Homeoffice.

Normalerweise sind innige Begrüßungen hier in Äthiopien sehr üblich. Als Zeichen des Respekts und der Freude wird aus einem Handschlag schnell eine innige Umarmung. In Zeiten von Covid-19 hat sich dies natürlich geändert – eine der ersten Präventivmaßnahmen hier im Land war das Verbot von Händeschütteln.

Da die Menschen aber trotzdem gerne ihre Respektbekundung zur Begrüßung beibehalten wollen, hat sich in den vergangen Wochen recht schnell eine neue Form der Begrüßung eingebürgert: Hand aufs Herz und eine kleine Verbeugung!

Einer der Ersten, der diese neue Form der Begrüßung nutzte, war Takele, der Wächter auf unserem Grundstück. Jedes Mal, wenn wir uns seitdem sehen, begrüßen wir uns auf diese Weise. Ich finde dies sehr rührend und habe daher heute mit ihm ein kurzes Video gedreht.

 

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Henning Neuhaus, Menschen für Menschen, aus Addis Abeba

Arzt mit Mundschutz behandelt Patienten in Äthiopien

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