Die Bienenkooperativen von Menschen für Menschen

Wir lassen den Honig fließen!

Menschen für Menschen setzt auf die Stärkung von Kooperativen in den Projektregionen.
Das Ziel ist, vor allem für die junge Generation Arbeitsplätze und damit eine Perspektive in der eigenen Region zu schaffen.

In unseren Projektregionen in Äthiopien ist für viele Jugendliche der größte Wunsch, sich eine eigenständige Existenz aufbauen zu können. Doch Jobs sind in den ländlichen Regionen Mangelware, ebenso wie fruchtbares Land, das ihnen zumindest ein Einkommen aus der Landwirtschaft ermöglichen würde. 63 Prozent der Bevölkerung Äthiopiens sind jünger als 24 Jahre – sie brauchen dringend Chancen auf eine eigenständige Existenz.

Mit unseren Bienenkooperativen wollen wir etwas für die jungen Frauen und Männer verändern: Wir wollen für die Jugendlichen eine Zukunftsperspektive in ihrer eigenen Region schaffen!

In mehrtägigen Trainings lernen die Jugendlichen in Theorie und Praxis alle Grundlagen der Imkerei. Von unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern vor Ort wird die Kooperative dann mit den notwendigen Materialien und Geräten ausgestattet, wie mit modernen Bienenstöcken, Honigschleudern, Wachspressen und Schutzkleidung. Und die Jugendlichen werden begleitet und betreut, bis die Bienenkooperative auf stabilen Beinen steht und sie diese selbstständig weiterführen können.

Besonders spannend an den Kooperativen ist, dass hier die gesamte Wertschöpfungskette bleibt: Die Jugendlichen erlernen sämtliche Aufgaben, von der Honigproduktion über den Vertrieb bis hin zum Verkauf. Die Mitglieder der Kooperative helfen sich gegenseitig und stärken langfristig die wirtschaftliche Entwicklung ihrer Region.

Gemeinsam bauen die Mitglieder der Kooperativen ein Geschäft auf, helfen sich gegenseitig und stärken langfristig die wirtschaftliche Entwicklung in ihrer Heimat.

Lernen Sie hier einige der Jungimker von Menschen für Menschen kennen:

Drei Jungimker in ihren Bienenkooperative in Äthiopien

Projektregion Jeldu, Chaka Aba Jote: Boja, Getu und Workene sind stolze Mitglieder der Bienenkooperative Chaka Aba Jote. Sie haben schon gelernt, Mittelwände aus Wachs selbst herzustellen.

 

Junger Imker der Bienenkooperative Kono in der Projektregion Abune Ginde Beret bei den gelben modernen Bienenstöcken

Projektregion Abune Ginde Beret, Kono:  Derzeit haben bereits zehn, zuvor arbeitslose Jugendliche in der Bienenkooperative Kono einen Job und damit eine Zukunftsperspektive gefunden.

 

Ein Mitglied der Bienenkooperative in der Projektregion Ginde Beret zeigt stolz die modernen gelben Bienenstöcke

Projektregion Ginde Beret, Harbe Guba: Wo früher verdorrte Erde die Landschaft prägte, wachsen heute Bäume dem Himmel entgegen. Auch die Bienen der Bienenkooperative fühlen sich hier wohl, im Aufforstungsgebiet Harbe Guba.

 

Getachew zeigt in seinem Rollstuhl sitzend seine Bienenstöcke

Projektregion Dano: Getachew versorgt 120 Bienenvölker und ist das Vorbild der Jungimker aus der Projektregion Jeldu, die ihn schon zum Lernen und Austauschen in Dano besucht haben.