Filmsequenz mit zwei sich unterhaltenden Personen aus dem Dokumentarfilm „Wax & Gold“ von Ruth Beckermann ((c) Filmproduktion Ruth Beckermann)

Eine filmische Reise durch Äthiopiens Geschichte und Gegenwart

"Wax & Gold"

Ruth Beckermanns Dokumentarfilm „Wax & Gold“ blickt auf Äthiopiens Geschichte und Gegenwart und erzählt von einem Land im Wandel.
Mit „Wax & Gold“ widmet sich die vielfach ausgezeichnete österreichische Filmemacherin Ruth Beckermann der Geschichte und Gegenwart Äthiopiens. Ausgangspunkt ihrer filmischen Spurensuche ist das legendäre Hilton Hotel in Addis Abeba, das Ende der 1960er-Jahre unter Kaiser Haile Selassie errichtet wurde.

Beckermann verbindet historische Archivaufnahmen mit Gesprächen vor Ort und ihren eigenen Beobachtungen – und wirft dabei einen persönlichen Blick auf ein Land zwischen Vergangenheit, Modernisierung und widersprüchlichen historischen Wahrheiten.
Plakat des Dokumentarfilmes

"Wax & Gold"

„Wax & Gold“ ist seit 11. September 2026 in österreichischen Kinos zu sehen. Der Film läuft derzeit in mehreren Bundesländern, unter anderem in Wien, Graz, Linz, Salzburg, Innsbruck, Klagenfurt und Dornbirn.

Die konkreten Spieltermine unterscheiden sich je nach Kino und werden laufend aktualisiert. Wer sich für Äthiopien, seine Geschichte und die gesellschaftlichen Veränderungen des Landes interessiert, findet in Beckermanns Dokumentation einen eindrucksvollen und vielschichtigen Zugang.
Portrait von Ruth Beckermann ((c) Nini Tschavoll)

Zur Person

Die Filmemacherin Ruth Beckermann dreht in unterschiedlichsten Kulturen und sozialen Zusammenhängen. So vielfältig die Themen ihrer Filme sind – immer interessiert sie der Blick hinter die Fassade, die Gedanken und Geschichten der Menschen, die soziale Wirklichkeit gestalten. Seit ihrem Filmdebüt „Arena“, in dem die damals 24-Jährige die Besetzung des Auslandsschlachthofes in Wien dokumentarisch verarbeitet hat, sind 21 Filme entstanden.

Ruth Beckermann, die in Wien und Tel Aviv Publizistik und Kunstgeschichte sowie in New York Fotografie studiert hat, richtet in ihren Dokumentarfilmen ihren subjektiven Blick auf die Geschichten hinter den Bildern. Die Filmemacherin im Gespräch über den Film auf Ö1:
Portraitbild von Katharina Schuh-Tesch, Menschen für Menschen Österreich

Katharina Schuh-Tesch

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