Brunnen sichern lebensnotwendiges Wasser

Für uns ist es selbstverständlich, den Wasserhahn aufzudrehen und damit jederzeit sauberes Wasser verfügbar zu haben, das wir nicht nur unbedenklich zum Händewaschen und Kochen verwenden, sondern sogar trinken können.

In den Projektregionen von Menschen für Menschen ist diese Realität weit weg. Zu Beginn unserer Arbeit in Abune Ginde Beret und Ginde Beret hatte nur ein Bruchteil der Menschen sauberes Trinkwasser. Vielmehr holten die Kinder und Frauen, die in Äthiopien traditionellerweise für das Wasserholen zuständig sind, das Wasser aus verschmutzten Tümpeln. Das Wasser von diesen ungeschützten Wasserstellen zu holen, stellte nicht nur ein großes Krankheitsrisiko dar, sondern bedeutete oft auch einen kilometerweiten Fußmarsch und meist ein zeitraubendes, vorsichtiges Abschöpfen des optisch etwas saubereren Oberflächenwassers.

äthiopische junge an wasserstelle

Wasser nutzbar zu machen, ist eine grundlegende Aufgabe von Menschen für Menschen. Egal, ob es eine Quellfassung oder ein Handpumpbrunnen ist: Sie versorgen die Dörfer mit sauberem Wasser. Und ersparen den Menschen den täglichen, mühsamen Weg. Der Bau von Brunnen erfolgt, wie alle Projekte von Menschen für Menschen, Hand in Hand mit der Bevölkerung: Die Dorfbewohnerinnen und -bewohner helfen beim Freilegen von Quellen oder beim Graben von Brunnenschächten. Die technischen Arbeiten werden von äthiopischen Mitarbeitern übernommen. In Ginde Beret und Abune Ginde Beret ist Mesele (ganz links im Bild) als Water Supervisor für die Brunnenprojekte verantwortlich.

Damit die Brunnen auch in Zukunft sauberes Wasser geben, werden in den Dörfern Wasserkomitees gebildet. Die Mitglieder lernen, wie sie die Brunnen in Stand halten und was bei allfälligen Reparaturen zu tun ist. So bleibt die Verantwortung bei der Bevölkerung.

Wasser ist aber nicht nur als Trinkwasser lebensnotwendig, betont der Projektleiter von Ginde Beret und Abune Ginde Beret Berhanu Bedassa: „Ohne Wasser gibt es nicht genügend Lebensmittel. Wir müssen dringend Brunnen bauen und Quellen fassen!“ Die Mangos, die er hier im Bild zeigt, könnten ohne Bewässerung nicht in an dieser Stelle wachsen.

mann vor einem mangobaum

Für 2017 ist in Ginde Beret der Bau von 18 weiteren Brunnen und Quellfassungen geplant. Die Bevölkerung wartet darauf: „Meine Söhne haben oft Würmer vom schmutzigen Wasser“, erzählt Megersa. „Wir brauchen für unser Dorf einen Brunnen, der uns sauberes, gesundes Trinkwasser gibt!“

Helfen Sie mit, dass wir im Jahr 2017 weitere lebenswichtige Brunnen und Quellfassungen bauen können. Denn eines ist sicher: Sauberes Wasser ist lebensnotwendig! 

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