Nachhaltig gegen Hunger

Hungerkatastrophen kommen nicht über Nacht

Sie können verhindert werden: Durch nachhaltige Hilfe

Doch was genau bedeutet das? Familie Mustefa gibt uns einen Eindruck…

„Früher hat meine Ernte gerade einmal für 3 Monate gereicht.“, erzählt Bauer Ahmed Mustefa aus Babile. „Danach habe ich als Tagelöhner jede Arbeit angenommen, die ich bekommen konnte, um meine Familie zu ernähren. Man findet Arbeit, wenn man bereit ist alles zu tun. Aber es ist ein sehr unsicheres Leben. Man weiß nie was der nächste Tag bringen wird.“

„Als die Mitarbeiter von Menschen für Menschen zum ersten Mal zu mir kamen, erkannte ich schnell dass ich durch ihre Ratschläge viel gewinnen kann. Ich besuchte Schulungen für Landwirtschaft und hatte sofort Erfolg…“

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„Ich weiß jetzt wie ich meine zwei Kühe richtig füttere und halte. Mit Hilfe von Kompost und gesammeltem Regenwasser mache ich mein trockenes Land fruchtbarer.“

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„Im verbesserten Speicher verdirbt das Sorgum, unser Getreide, nicht. Früher verloren wir einen Teil unserer kargen Ernte auch noch an Feuchtigkeit, Ungeziefer oder Mäuse. Das passiert nun nicht mehr.“

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„Erdnüsse, Kartoffel, Mangos, Papayas und Tomaten baue ich an. Jetzt komme ich das ganze Jahr mit dem Ertrag meiner Felder aus. Ein riesiger Unterschied: Vorher waren es ja nur 3 Monate! Ich kann sogar etwas auf dem Markt verkaufen. So habe ich etwas, worauf ich in schlechten Zeiten zurückgreifen kann. Das hat auch meine Nachbarn überzeugt. Sie sind jetzt ebenfalls mit Begeisterung dabei und haben schon viel umgesetzt.“

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„Für meine sechs Kinder wünsche ich mir aber etwas anderes. Mein Land wird nicht für alle reichen, deshalb ist es mir wichtig, dass sie in die Schule gehen und später Lehrer oder Arzt werden. Dann sind sie für die Zukunft gewappnet.“

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Mesra, die Tochter von Ahmed Mustefa, geht in die Kito Grundschule, die von Menschen für Menschen gebaut wurde: „Unsere Schule ist hell und sauber. Wir haben auch richtige Bänke und müssen nicht auf dem Boden sitzen. Ich bin 6 Jahre und gehe in die erste Klasse. Auch meine anderen Geschwister gehen in die Schule. Nur die beiden jüngsten sind noch zu klein. Nach dem Unterricht passe ich auf sie auf oder helfe meinen Eltern.“

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Auch Ahmeds Frau Safia hat von den vielfältigen Veränderungen in der Region profitiert: „Wir leben in einer sehr trockenen Gegend. Wasser ist hier Mangelware. Vor einigen Jahren trocknete sogar unsere alte Wasserstelle aus. Es ist ein echtes Glück, dass wir mit Menschen für Menschen gemeinsam einen neuen Brunnen graben konnten. So brauche ich täglich nur 30 Minuten zum Wasserholen, anstatt stundenlang zu einem weit entfernten Wasserloch gehen zu müssen.“

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An dieser Stelle holte Safia früher Wasser. Jetzt gibt es hier nur noch Sand.

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„Außerdem ist das Wasser vom Brunnen viel sauberer. Besonders für die Gesundheit meiner Kinder macht das einen großen Unterschied. Wir haben zwar jetzt auch eine Gesundheitsstation in der Nähe, was sehr beruhigend ist, aber am besten ist es natürlich, wenn sie gar nicht erst krank werden.“

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„Wir sind stolz darauf was wir alles geschafft haben. Dank der Hilfe von Menschen für Menschen sind wir nun in der Lage unsere Familie selbst zu ernähren.“

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Ihre Unterstützung macht all das möglich! Wir helfen den Menschen sich selbst aus der Armut zu befreien.

So können sie nicht nur ihre Familien versorgen, sondern sind auch in der Lage Überschüsse am Markt zu verkaufen und Reserven anzulegen. Dadurch können sie Dürreperioden überstehen und müssen nicht in ein Flüchtlingslager abwandern, wenn eine Ernte ausfällt. Sie werden davor bewahrt ihre Heimat und ihre Felder aufzugeben. Sie werden nicht ihrer Wurzeln beraubt, sondern können folgende Regenperioden wieder zur Bestellung ihrer Felder nutzen, Ernten einbringen und so einem tragischen Kreislauf der Abhängigkeit von Hilfslieferungen in einem Hungerlager entkommen.

Das ist nachhaltige Entwicklung, die im Gegensatz zur Nothilfe langfristige Verbesserung bringt.

 

Warten wir nicht bis zur nächsten Hungerkatastrophe

Helfen wir jetzt!

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