Erfolgreich mit Nadel und Zwirn

„Es liegt in der Natur des Menschen, Gutes für seine Familie zu wollen.“

ist Genet Tolera überzeugt. „Den Nähkurs mache ich, um meine Kinder in Zukunft ordentlich ernähren zu können und im Haus einiges zu verändern.“ Ich habe fünf Kinder, aber leider nur ein sehr kleines Stück Land, sodass die Ernte meist nur für die Hälfte des Jahres reicht. Danach gibt es nur mehr Kartoffeln zu essen und als letzten Ausweg müssen wir unsere Ziegen verkaufen, die wir als Notreserve halten, um bis zur nächsten Ernte durchzukommen.

Ich verbringe viel Zeit damit Brennholz zu sammeln, da wir uns noch keinen holzsparenden Ofen leisten können. Leider haben wir kaum Geld um unser Leben zu verbessern, daher war ich sofort begeistert als ich vom Nähkurs von Menschen für Menschen gehört habe.

Genet ist eine von mehreren Frauen aus der Region, die an dem insgesamt drei Monate dauernden Nähkurs, der von Menschen für Menschen organisiert wird, teilnimmt. Der Kurs richtet sich ganz gezielt an Frauen wie Genet, die über zu wenig Land verfügen, um ihre Familien ausreichend ernähren zu können. Außerdem müssen die Kursteilnehmerinnen schon grundlegende Erfahrung mit sich bringen.

„Die Frauen erhalten täglich 50 Birr (ca. 2 Euro) für ihren Verdienstentgang und um ihre Extrakosten durch den Aufenthalt im Hauptort zu decken. Nur dadurch können sie sich die Teilnahme am Kurs überhaupt leisten“, erklärt Kidist Abere, die in Ginde Beret sämtliche Projekte zur Frauenförderung koordiniert. „In der Regel legen die Teilnehmerinnen etwas davon zur Seite, um sich am Ende des Kurses die eigene Nähmaschine zu einem gestützten Preis zu kaufen. Damit können sie dann ein eigenes Geschäft aufmachen.“ Noch mehr Details zum Nähkurs in Bake Kelate finden Sie hier >>

 

Gute Verdienstaussichten

„Ich habe vorher schon Flickarbeiten erledigt. Allerdings musste ich mir dafür oft eine Maschine ausleihen. Von meinem Verdienst ist mir dann nicht viel geblieben“ erzählt Genet.

Doch nun rechnet sie damit, nach dem Kurs und mit der eigenen Maschine rund 800 bis 1.000 Birr (ca. 30 – 40 Euro) im Monat verdienen zu können. Damit kann sie erheblich zum Einkommen ihrer Familie beitragen.

Dank Ihrer Spende kann Genet nun endlich ihre Familie ausreichend ernähren.

 

Genets Traum: Ein holzsparender Ofen statt einem offenen Feuer

Genet nutzt noch eine traditionelle Kochstelle mit hohem Holzverbrauch und erheblicher Verbrennungsgefahr.

Die offene Feuerstelle braucht viel Holz und bringt erhebliche Brandgefahr.

„Ich habe schon von den holzsparenden Öfen gehört, so einen möchte ich mir auch zulegen. Die Zeit, die ich mir beim Holzsammeln spare, kann ich dann nutzen, um zu nähen oder einen Gemüsegarten anzulegen“, meint Genet hoffnungsvoll.

 

Ihre Spende ermöglicht Hilfe zur Selbsthilfe

Eine Berufsausbildung durch einen Nähkurs oder Töpferkurs ist die Grundlage für eine eigenständige Zukunft. Für Frauen wie Genet Tolera fängt damit ein neues, besseres Leben an, sie können mit dem Einkommen ihre Kinder ausreichend versorgen und ihnen Bildung ermöglichen.

Bitte helfen Sie durch Ihre Spende und sichern Sie langfristig die Ernährung ganzer Familien.

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Töpferkurs

Ermöglichen Sie mit einer Spende von 275 Euro einer Frau die Teilnahme an einem 2-monatigen Töpferkurs zur Erlernung verbesserter Handwerkstechniken.

Ich will spenden!