Die Erjajo Mittelschule

„Am liebsten möchte ich Lehrerin werden!“

Deme und ihre Schulkameraden haben dieselben Wünsche und Träume wie Kinder in Österreich: Sie möchten Piloten werden, Ärzte oder Lehrer. Doch für die Kinder in Äthiopien liegen diese Träume oft in ungreifbarer Ferne.

In den ländlichen Regionen fehlt es vor allem an weiterführenden Schulen. Doch auch die Grundschulen – wenn es in den entlegenen Regionen welche gibt – sind in den meisten Fällen dunkle, staubige Lehmhütten in denen das Lernen besonders schwer fällt.

„In meiner Schule ist es sehr dunkel. Ich tue mir schwer zu entziffern was auf der Tafel steht, oft kann ich es nicht richtig abschreiben“, erzählt uns die kleine Yadani als wir sie in ihrer Schulklasse besuchen. „Wenn mich der Lehrer dann am nächsten Tag an die Tafel holt, weiß ich oft die Antwort nicht, weil ich den Unterrichtsstoff zu Hause nicht richtig wiederholen konnte. Schlimm ist auch das lästige Ungeziefer das einen ständig piekt.“

Es sind vor allem Sandflöhe, die den Kindern besonders zusetzen. Die Flöhe bohren sich unter die Haut und verursachen einen unerträglichen Juckreiz. Aber die Sandflöhe fühlen sich wohl in den kargen Böden der Klassenzimmer, die hauptsächlich aus festgestampfter Erde bestehen. Jede Woche sind die Schüler einen Tag damit beschäftigt Löcher und Risse in den Böden oder Wänden mit mitgebrachtem Kuhdung auszubessern. Dadurch geht auch wertvolle Zeit verloren, die im Unterricht und zum Lernen fehlt.

Daher baut Menschen für Menschen Schulen aus robustem Beton und Stahl, die viele Jahrzehnte lang halten. Die Langlebigkeit der Schulen wurde auch vom TÜV untersucht und mit der Bestnote „GUT“ beurteilt. Mehr dazu können Sie hier lesen >>

Für die neue Erjajo Mittelschule wurde 2015 das Fundament gelegt. Mittlerweile stehen bereits die ersten Rohbauten – auch die Dächer sind schon montiert und das rechtzeitig vor Beginn der Regenzeit. Sobald die Schule fertiggestellt ist, werden rund 1.920 Schüler hier einen sauberen und hellen Platz zum Lernen finden.

Wie sich das Leben und Lernen der Kinder durch Ihre Spende verändert, erzählt Oromiya Safara. Sie ist ein typisches Mädchen aus Abune Ginde Beret und besucht die 2014 eröffnete Haro Mittelschule. Hier geht es zu Oromiyas Geschichte >>

Ihre Spende sorgt dafür, dass Kinder wie Oromiya in Äthiopien zur Schule gehen können.

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