Singend helfen mit dem König der Löwen

Das Musical „König der Löwen“ der Landesmusikschule Gallneukirchen erspielte in 16 Vorstellungen 13.000 Euro für Menschen für Menschen.

„Das ist schwierig zu toppen“, sagt Martin Barth. Der Lehrer für Schlagzeug an der Landesmusikschule Gallneukirchen studierte mit 250 Beteiligten das Musical und Sozialprojekt „König der Löwen“ ein. In 16 Vorstellungen begeisterten die Gallneukirchner rund 3600 Zuschauer.

Das erspielte Geld wurde an Almaz Böhm übergeben. „Die Freude und Begeisterung, die ihr durch dieses Musical zeigt, verbindet Menschen über Grenzen hinweg.“, sagte Almaz Böhm. Sichtlich gerührt bedankte sich die gebürtige Äthiopierin bei den Beteiligten. „Damit habt ihr euch, den Zuschauern und auch den Kindern in Äthiopien viel Freude gemacht.“ Für Almaz Böhm ist dieses Musical ein Zeichen, dass Menschen gemeinsam vieles erreichen können: „Mit einem kleinen Beitrag können viele Leute Großes bewirken.“ Auch die Gallneukirchner Bürgermeisterin Gisela Gabauer gratulierte: „Ich bin stolz darauf, was dieses Team geleistet hat.“

Almaz Böhm mit Martin Barth auf der Bühne

„Ich wusste, dass es gut wird, aber dass es so toll wird, hat mich überrascht“, sagte Projektleiter Martin Barth. Um das neue Musikschulgebäude gebührend zu feiern, suchte er nach einer großen Aufgabe und stieß schließlich auf den „König der Löwen“. „Das war perfekt, die Geschichte kennt einfach jeder.“ Jede Rolle war dreifach besetzt, was Schwierigkeiten mit sich brachte.

„Die Leute mussten sich auf verschiedene Partner einstellen. Um Zeit zu sparen, habe ich allen vorab eine CD gegeben, damit sie selbstständig üben konnten, und auch eine DVD von einer Aufführung des Musicals in Wels. Daran haben wir uns orientiert.“

Auftritt des Musicals „König der Löwen“ der Landesmusikschule Gallneukirchen

Zwei Jahre lang plante Martin Barth das Musical. Da so viele Menschen beteiligt waren, konnten bei den Aufführungen nicht alle in einem Raum untergebracht werden. „Das Orchester saß im Nebenraum und wurde mit einer Kamera auf die Leinwand über der Bühne übertragen“, erzählt der engagierte Lehrer. Das Geschehen auf der Bühne wurde in den Nebenraum übertragen. Die Euphorie, die unter den Beteiligten entstand, begeisterte nicht nur die Zuschauer, sondern auch die einzelnen Mitwirkenden. Für die Regie engagierte Martin Barth einen erfahrenen Mann.

Rudolf Graf von der Theatergruppe Altenberg behielt immer den Überblick und ist vom Ergebnis begeistert: „Die Rechnung ist aufgegangen. So eine gute Zusammenarbeit und Begeisterung habe ich selten erlebt.“

Ganz herzlichen Dank für dieses großartige Engagement und den wertvollen Beitrag für unsere Projektarbeit in Äthiopien!

Bilder der farbenprächtigen Aufführungen und der sensationellen Kostüme gibt es hier >>

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