Wiener Zeitung – Aufgerissene Gräben und verkaufter Boden

Ein Bericht über das Erreichen entlegener Regionen von Konstanze Walther

Geda Taye erkennt die Landschaft seiner Kindheit nicht wieder. „Dieses Gebiet war mit Wäldern übersät“, erzählt der nunmehr 70-jährige Äthiopier. Wenn er darüber spricht, ist er so aufgebracht, dass er sogar auf seinen stützenden Gehstock vergisst. Ein Gemeindemitglied ist sofort zur Stelle und fängt den Stock auf. Eine Geste der Ehrerbietung für Taye, schließlich gehört dieser zu den Dorfältesten.

Taye braucht zum Gestikulieren beide Hände. „Das alles war einmal grün, es war voller Zypressen“, breitet er seine Arme aus und zeichnet mit den Fingern das riesige Tal bis hin zur Bergkuppe nach …

Den ganzen Bericht von Konstanze Walther in der Wiener Zeitung lesen Sie hier:

Mai 2018: Wiener Zeitung - Aufgerissene Gräben und verkaufter Boden
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