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Zu meinem 50. Geburtstag. Ich habe erkannt, wie gut es mir in Österreich geht und dass es in anderen Teilen der Welt Menschen gibt, die es nicht so schön getroffen haben. Ich möchte daher ein wenig von dem, was ich genießen darf weitergeben an jene, die dies dringend benötigen. Da ich Lehrer war, ist es naheliegend, mit dem Thema Schulen zu beginnen. Außerdem bin ich überzeugt, dass jede Entwicklung nur möglich ist, wenn die Ausbildung stimmt. Deshalb ist die Schulbildung der Kinder der erste Schritt in eine bessere Zukunft.
Äthiopien ist das ärmste Land der Welt und bedarf dringend unserer Unterstützung. Vor allem die Analphabetenrate ist dort unverhältnismäßig hoch. Ich habe die Arbeit von Karlheinz Böhm schon lange verfolgt und schätze sie, weil sie Hilfe zur Selbsthilfe bedeutet. Das ist der richtige Ansatz für eine langfristige Wirkung und bleibende Verbesserung.
Ich habe gesehen, dass man auch als Einzelner einiges bewegen kann, wenn man will. Die Realisierung der ersten Schule nach nur drei Jahren ist Motivation und Ansporn, dass es noch einige mehr werden können. Denn jede Schule gibt hunderten von Kindern die Chance auf Entwicklung, über die Jahre sind es tausende Kinder, die damit die Chance auf eine bessere Zukunft erhalten. So gesehen kann ein Einzelner nicht die Welt verändern aber doch einen wertvollen Beitrag dazu leisten. Ein zusätzlicher Ansporn ist vor allem auch die große Unterstützung durch meine Gattin Edith und die gesamte Familie.
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