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Genet im Maisspeicher

Das ist Genet, Ayantus Tochter. Stolz zeigt sie die Maiskolben im Speicher ihrer Mutter. Diese ist Modellbäuerin bei Menschen für Menschen und hat in verschienenen Kursen viel zu Landwirtschaft und Haushaltsführung gelernt, was sie nun begeistert in die Praxis umsetzt.


Genet und Ayantu vor dem Maisspeicher

Der neue Maisspeicher, vor dem Ayantu und Genet hier stehen, ist eine der Erungenschaften. Er steht auf Stelzen, die mit nach unten gerichteten Metalltrichtern bestückt sind, damit Tiere nicht daran hochklettern können. Ein effektiver Schutz gegen kleine Nager.


Freude über die Vorräte

In Gordomo, Ayantus Heimatort in der Region Illubabor, ist Mais eines der traditionellen Anbauprodukte. Es ist jedoch nicht selbstverständlich so erfolgreiche Ernten einholen zu können, um einen ausreichenden Vorrat anzulegen. Die kargen Böden sind mit den veralteten Methoden der Bauern sehr schwer zu bewirtschaften. Selbst ihre harte Arbeit erlaubt es den meisten kaum ihre Familien zu versorgen. Menschen für Menschen bietet auch hier Hilfe zur Selbsthilfe. Neben neuen Gemüsesorten wie Karotten, Avocados, Kartoffeln und Mangold, die Ayantu in den Kursen von Menschen für Menschen kennengelernt hat, konnte sie mittels neuer landwirtschaftlicher Methoden auch den Ertrag von Mais erheblich verbessern. Die Säcke im Vorratslager zeugen von ihrem Erfolg.


Ayantu auf dem Markt

Eigene Produkte auf dem Markt zu verkaufen, davon konnte Ayantu wie viele andere früher nur träumen. Damals reichte der Ertrag kaum für den Eigenbedarf. Das ist nun seit langem anders. Die kräftige Frau trägt den prallen Sack ganz allein auf den Markt. Auch Eier hat sie in einem kleinen grünen Körbchen mitgebracht. Die Hühner, die sie durch Menschen für Menschen bekommen hat, legen genug davon, um einige zu verkaufen.


Bienenzucht in Äthiopien

Auch eine Bienenzucht betreibt die geschickte Bäuerin in ihrem Garten. Die praktischen Kästen ermöglichen es den Honig einfach zu entnehmen und können danach wiederverwendet werden.


Ayantus Mann ist schwerkrank

Das alles hat sich die tatkräftige Mutter von fünf Kindern selbst erarbeitet. Ihr Mann ist nämlich sehr krank und kann das Bett kaum verlassen. Hier zeigt Ayantu ihr Wohn-Schlafzimmer, das sie durch die Erträge ihrer harten Arbeit mit ein wenig Luxus ausstatten konnte.


Ein Greenstove in der Küche

In ihrer geräumigen Küche hat sie einen Green Stove, ein holzsparender Ofen mit dem man Injera kocht. Die runden Teigfladen sind die typisch äthiopische Grundlage fast jeden Essens. Ähnlich wie bei uns verschieden große Herdplatten hat Ayantu auch einen kleineren Ofen gleich links neben dem größeren Green Stove. Diesen verwendet sie zum täglichen Kochen der Saucengerichte, die frisch zubereitet zum Injera gegessen werden. Auf diese Art kann sie so holzsparend wie möglich kochen und ist auch vor dem Rauch und der Verbrennungsgefahr des sonst üblichen offenen Feuers geschützt. Doch das ist nicht die einzige Verbesserung in der Küche. Das praktische Regal, in dem sie ihr Kochgeschirr verstaut, hat sie selbst gebaut. In einem Hauswirtschaftskurs hat sie gelernt wie man so etwas macht.


Eine gut versorgte Familie

Unzählige Dinge hat Ayantu gelernt und mit Verstand und harter Arbeit umgesetzt. Nun kann sie es sich leisten alle ihre fünf Kinder zur Schule zu schicken. Einer der Söhne ist sogar schon auf der Universität. Sie selbst unterrichtet andere Frauen in der Umgebung, damit diese genauso von dem neuen Wissen profitieren und aus eigener Kraft der Armut entkommen können.

Ihre Spende ermöglicht Entwicklung: Selbständige und sichere Versorgung der Familien und Bildung für die Kinder.

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