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"Klimawandel ist für uns keine Worthülse. Es ist Realität. Ich habe noch nie zuvor gesehen, dass die Bevölkerung Äthiopiens von zwei Gefahren gleichzeitig bedroht ist. Trockenheit und Überschwemmung. In Europa kann sich das niemand vorstellen. Eine Flut in Äthiopien? Wir treiben die Aufforstung voran – damit der Boden bei starkem Regen den Bauern nicht wortwörtlich unter den Füßen davonrutscht." |
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Abgeschnitten von der Welt
Jeder zweite Äthiopier lebt mehr als 35 Kilometer von der nächsten mit Autos befahrbaren Straße entfernt. In ganz Äthiopien durchziehen insgesamt nur 26.053 Kilometer Überlandstraßen, von denen knapp 4.000 Kilometer befestigt sind, die zerklüftete Landschaft. Eine einzige Eisenbahnlinie existiert, die Addis Abeba mit Dschibuti verbindet. Die wenigen und obendrein wetteranfälligen Verbindungen schränken den Binnenhandel stark ein. In der Regenzeit werden die kaum asphaltierten Transportwege unpassierbar. So sind die Menschen oft für Wochen von Märkten, Schulen und medizinischen Einrichtungen abgeschnitten - sofern diese überhaupt existieren.
Eine Straße zu Krankenstation, Schule und Markt
Menschen für Menschen erschließt die Projektgebiete mit einem ebenso sparsamen wie gut ausgebauten und den Bedürfnissen entsprechenden Straßen- und Wegenetz. Um schwer passierbare Flüsse gefahrlos überqueren zu können, wurden 12 große Brücken errichtet. 2370 Kilometer Straßen konnten gemeinsam mit der lokalen Bevölkerung errichtet werden. Durch diese und viele andere Verbesserungen der Infrastruktur haben über 4 Millionen Menschen nun einen gesicherten Zugang zu Märkten, Bildungseinrichtungen sowie Krankenstationen.
Erfolge in Zahlen – das wurde bisher erreicht
12 Brücken
- 2370 Kilometer Straßen
Ohne Straße ist es fast unmöglich in abgeschnittenen Gebieten Entwicklungs-projekte wie den Bau von Schulen oder Krankenstationen durchzuführen.
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