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Ländliche Regionen in Äthiopien - Gesundheit als Luxusgut

Die Hälfte aller HIV-infizierten Menschen lebt in Afrika. Ein Drittel der äthiopischen Bevölkerung ist mit Tuberkulose infiziert. Eine Million Äthiopier sind blind.

Die Ursachen – es fehlt an Wasser, Wissen und medizinischer Versorgung

Die meisten Krankheiten wären durch einfache Mittel zu vermeiden. Folgende Umstände sind hauptverantwortlich:

  • Schmutziges, bakterienverseuchtes Wasser, das krank macht
  • Mangel an sauberem Wasser zum regelmäßigen Waschen
  • mangelnde bzw. einseitige Ernährung
  • schlechte hygienische Bedingungen
  • fehlende Information über die Vermeidung oder Behandlung von Krankheiten
  • unzureichende oder nicht vorhandene medizinische Versorgung

Denn während in Österreich ein Arzt etwa 320 Einwohner betreut, ist in Äthiopien ein Mediziner statistisch für rund 32.500 Menschen zuständig. Und auf dem Land gibt es oft gar keine medizinische Hilfe. Die katastrophale medizinische Versorgung hat zur Folge, dass selbst harmlose Krankheiten häufig tödlich enden. Masern beispielsweise ist für viele äthiopische Kinder das Todesurteil. Einfache Augenentzündungen führen zur irreparablen Erblindung. Für uns Österreicher unvorstellbar – in äthiopischen Dörfern häufig immer noch Alltag.


Menschen für Menschen - Gesundheit für Äthiopien„In Äthiopien ist medizinische Versorgung ein Glücksfall. Hilfe ist viele Stunden Fußmarsch entfernt, und die Behandlung kostet Geld, das die meisten Patienten nicht haben.
Bis in die hintersten Winkel der Projektgebiete hat Menschen für Menschen 89 Gesundheitsstationen und sieben Polikliniken neu gebaut oder erweitert. Sie machen Gesundheit erreichbar.“

Karlheinz Böhm


Umfassende Gesundheitsfürsorge – was Menschen für Menschen tut

Menschen für Menschen begegnet dieser Misere von verschiedenen Seiten, um die Situation nachhaltig zu verbessern. Einerseits wird die medizinische Versorgung und das Gesundheitsbewusstsein durch folgende Maßnahmen auf- bzw. ausgebaut:

  • Bau von Krankenstationen, Kliniken und Hospitälern
  • intensive Schulungs- und Fortbildungsprogramme für Ärzte, Pfleger und Schwestern
  • Aufklärung der Bevölkerung über Vermeidung und Behandlung von Krankheiten

Außerdem initiierte Menschen für Menschen ein groß angelegtes Anti-HIV-Programm, das nicht nur Infizierte betreut, sondern vor allem die Ursachen für Neuansteckungen bekämpft. Dass in den Projektgebieten eine Million Kondome gratis verteilt wurden, ist nur eine der Maßnahmen. In zahlreichen Kampagnen geht es vor allem darum, das Schweigen über AIDS zu brechen und die Menschen aufzuklären.

Darüber hinaus wird wie immer in den Projektgebieten von Menschen für Menschen das Problem auch an der Wurzel bekämpft. Durch verschiedenste Maßnahmen wird die Armut bekämpft und die Situation der Menschen verbessert, sodass vermeidbare Krankheiten möglichst erst gar keine Chance mehr haben:

  • Sicherung der Wasserversorgung zum Trinken und Waschen
  • Kurse zu Gemüseanbau und gesunder Ernährung
  • Verbesserung der hygienischen Bedingungen
  • Straßenbau in entlegene Gebiete, damit der Zugang zu den medizinischen Einrichtungen möglich wird
  • Kampf gegen schädliche Traditionen wie Mädchenbeschneidung und Kinderehe, die nicht nur soziale sondern häufig auch gesundheitliche Folgen haben

Erfolge in Zahlen – das wurde bisher erreicht

  • 86 Krankenstationen
  • 7 Polikliniken
  • 3 Krankenhäuser
  • 29 Krankenwägen
  • über 42.800 Augenoperationen (Trachoma & Katarakt)
  • groß angelegte Anti-HIV-Kampagnen
  • groß angelegte Impfkampagnen für Kinder

Ihre Spende macht es möglich

Schon mit einem Beitrag von 15 Euro können 5 Kinder gegen tödliche Krankheiten geimpft werden.
Bitte unterstützen Sie uns darin, diesen Kindern eine Chance auf Zukunft zu geben!

Ihre Spende rettet Menschenleben...

 
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