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Kampf gegen eine Krankheit

Menschen für Menschen hat es sich zum Ziel gemacht, die Anzahl der Neuinfektionen in den Projektregionen drastisch zu verringen und den bereits Infizierten die besten Vorraussetzungen für ein würdiges Leben in ihrem sozialen Umfeld zu ermöglichen. Seit 1999 sorgen die HIV/ AIDS Aktivitäten unserer Arbeit dafür, dass diese Ziele mit wirkungsvollen Strategien erreicht werden.

Dazu wird die Kompetenz der lokalen Gemeinschaften gestärkt, zur Eindämmung der Ausbreitung von Neuinfektionen beizutragen und die sozioökonomischen Auswirkungen der Verbreitung aufzufangen. Ein starkes soziales Netzwerk hilft, die Verbreitung zu verlangsamen und die Auswirkungen zu lindern.

Die Aktivitäten im Bereich HIV/AIDS bestehen daher zum einen aus Maßnahmen die gezielt Betroffene unterstützen, zum anderen als Querschnittsthema in allen Projekttätigkeiten berücksichtigt und eingebunden.
Das Projektprogramm der HIV/AIDS Bekämpfung besteht bei Menschen für Menschen im Wesentlichen aus den beiden Komponenten Vorsorge und Betreuung.

Die Präventionsmaßnahmen werden mithilfe verschiedener Tätigkeiten in die Tat umgesetzt.

Dazu gehört die Aufklärungsarbeit mittels Newsletter, Massenveranstaltungen und Theatervorführungen. Gezielte Maßnahmen wie z.B. die Vergabe von Kondomen, Ersatznahrung für Kinder infizierter Mütter, freiwillige HIV Tests in den Krankenstationen und von Mobilen Teams sollen sowohl die sexuelle als auch die Übertragung von Müttern auf ihre Kinder reduzieren.

Schulungen für Hebammen, staatliche Gesundheitsmitarbeiter und Freiwillige sollen Informationen über Infektion und Verlauf der Krankheit verbreiten, damit möglichst viele Menschen über HIV/ AIDS Bescheid wissen.

Bereits infizierte Menschen sind nicht dazu verdammt, in menschenunwürdigen Bedingungen das Ende ihres Lebens abzuwarten. Bereits mit wenigen Maßnahmen kann ihr Leben substantiell verbessert werden. Sie können dann ein weitgehend normales Leben führen, ihre Verwandten und Freunde unterstützen statt ihnen zur Last fallen, und zur Entwicklung beitragen.

Durch Schulungsmaßnahmen für staatliche Gesundheitsmitarbeiter und andere im Gesundheitsbereich Beschäftigte steigt die Qualität der Behandlungen von HIV/ AIDS Infizierten. Sie werden gegen opportunistische Krankheiten behandelt, die durch das geschwächte Immunsystem vermehrt auftreten.

Bei bettlägrigen Patienten werden Verwandte oder andere nahestehenden Personen in häuslicher Pflege unterrichtet, bei schweren Fällen kommen Gesundheitsmitarbeiter von Menschen für Menschen um die Patienten zu pflegen.

HIV positive Menschen sind oft fähig und willig, zu arbeiten und am Aufbau der Gesellschaft mit zu arbeiten. Oft hindert sie jedoch ihr Stigma daran, diesem Wunsch nachzugehen. Menschen für Menschen unterstützt sie mit Kursen und Kleinkrediten, damit sie sich eine eigene Existenz aufbauen können.

AIDS Waisen haben ein schweres Los. Oft sind beide Eltern an den Folgen von HIV/ AIDS gestorben, sie selbst wurden von der Verwandtschaft verstoßen. Das große Stigma, das HIV/ AIDS nach wie vor ist, wiegt schwer auf diesen Waisenkindern. Menschen für Menschen gibt diesen Kindern die Chance auf eine bessere Zukunft.

Bitte helfen auch Sie uns dabei, diesen Kindern und ihren Familien zu helfen, sonst kann ihnen nicht geholfen werden!

Menschen für Menschen ist dankbar, dass die Projekttätigkeiten im Bereich HIV/ AIDS in unserem Projektgebiet Derra im Jahr 2008 zu 50% aus Mitteln der Österreichischen Entwicklungszusammenarbeit gefördert wurde.

Links:

www.aussenministerium.at/oeza

www.ada.gv.at

 

 

 
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