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Armut ist weiblich!
 
Vor allem Frauen tragen die schwere Last der Armut. Darum unterstützt MfM sie mit speziellen Projekten.
70% der Bevölkerung, die unter absoluter Armut zu leiden hat, sind Frauen. Damit sich eine Bevölkerung selbst entwickeln kann, müssen Frauen speziell unterstützt werden. Machen Sie sich auf diesen Seiten ein Bild über die Frauenprojekte von MfM!
 
Von der Armut Äthiopiens sind die Frauen am stärksten betroffen. Vor allem alleinstehende, verwitwete und geschiedene Frauen können sich und ihren Kindern aufgrund der gesetzlichen Lage und der gesellschaftlichen Konventionen nur schwer eine sichere Lebensgrundlage schaffen.
„Nur wenn wir die soziale Stellung der Frauen verbessern, wird Äthiopien dauerhaft die Armut überwinden können!“ sagt Karlheinz Böhm und ermahnt damit bei nahezu jeder öffentlichen Ansprache die Menschen zur Gleichberechtigung von Mann und Frau.
Denn obwohl die äthiopische Verfassung Frauen weitgehend dieselben Rechte wie Männern einräumt, sind Mädchen und Frauen im Alltag noch immer stark benachteiligt und tragen die Hauptlast der Armut. Wenn man sie über Kilometer hinweg Holzbündel oder schwere Wasserkrüge tragen sieht, sogar im wahrsten Sinne des Wortes. Derartig zeit- und arbeitsintensive Aufgaben im Haushalt verwehren ihnen ebenso wie die althergebrachte Denkweise den Zugang zu Schul- und Berufsbildung und damit auch zur Erwerbstätigkeit.

Die Lebensbedingungen der Frauen zu verbessern und ihre soziale Stellung nachhaltig zu stärken, ist eines der Hauptanliegen von Menschen für Menschen. Aufklärungskampagnen, Weiterbildungsmaßnahmen sowie Trainingskurse für eine verbesserte Haushaltsführung, Familienplanung und Hygiene gehören ebenso zu den Maßnahmen wie Kreditprogramme, die armen Bäuerinnen und allein erziehenden Müttern die Möglichkeit zu einem eigenen Verdienst bieten und damit die Chance, ihr Leben selbst in die Hand zu nehmen. Auch diese Projekte werden mit den Unterstützten besprochen und geplant - die Hilfe kommt also genau so an, wie sie gebraucht wird!

  • 12.994 Kleinkreditnehmerinnen
  • Weiterbildungsmaßnahmen für 32.505 Teilnehmerinnen
  • 4 Wohnheime für Schülerinnen
  • Abschaffung der Frühverheiratung und der weiblichen Genitalverstümmelung in allen Projektregionen

 

Bitte helfen Sie uns, die Situation von Frauen - und damit von Familien, Männern und Kinder - nachhaltig zu verbessern. Ohne uns haben viele kaum Chancen auf eine bessere Zukunft.

Menschen für Menschen ist dankbar, dass die Frauenprojekte in der Region Derra im Jahr 2009 zu rund 50% aus Mitteln der Österreichischen Entwicklungszusammenarbeit gefördert werden. Damit können Kleinkredite vergeben werden, Ausbildungsmaßnahmen für Frauen stattfinden, Hygieneschulungen durchgeführt und schädliche Traditionen bekämpft werden!

Links:

www.aussenministerium.at/oeza

www.ada.gv.at

 
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