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Die neunjährige Maharifa lebt in einem kleinen Dorf am Fuße des Vulkans Kollo Siri auf 1100 Meter Höhe. Kollo Siri liegt in der Region Illubabor im Südwesten Äthiopiens. Seit 2004 ist Menschen für Menschen auch hier aktiv. Seitdem hat sich für Maharifa und die anderen Bewohner viel geändert:
Wie alle Kinder muss die Neunjährige ihre Familie bei der täglichen Arbeit unterstützen. Zu ihren Aufgaben gehört Wasserholen, „Frauenarbeit“ in Äthiopien. Bevor Menschen für Menschen die Projekte in Kollo Siri startete, war Wasserholen eine mühsame Tagesbeschäftigung. Denn als nächste Quelle diente bis dahin der weit entfernte Fluss Dedessa. Dorthin musste die zierliche Maharifa wie alle Mädchen zu Fuß gehen, ihre Wasserbehälter vollschöpfen und schließlich die mehr als 20 Liter wieder zurück ins Dorf tragen. Jeden Tag. An einen Schulbesuch des Mädchens war bei diesem langen Arbeitstag gar nicht erst zu denken.
Die schlechte Wasserversorgung hatte aber noch weitere verheerende Folgen. Weil der Fluss außer zur Versorgung der Haushalte auch zum Baden, Waschen sowie zum Tränken der Tiere genutzt wurde, war sein Wasser alles andere als sauber. Viele Bewohner erkrankten durch das verunreinigte Wasser. Aufgrund der mangelnden medizinischen Versorgung konnten selbst leicht behandelbare Magen-Darm-Infektionen oft lebensbedrohlich werden. Menschen für Menschen hat diese katastrophale Situation erkannt und hilft nun den Bewohnern von Kollo Siri, ihre Lebensverhältnisse zu verbessern. So wurde gemeinsam ein Auffangbecken für Regenwasser nahe dem Dorf gebaut. Und endlich haben Maharifa und die anderen Kinder genug Zeit, um eine Schule zu besuchen.
Schon eine kleine Spende würde uns helfen, Kindern wie Maharifa eine Zukunft zu ermöglichen.
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