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Not macht erfinderisch, sagt ein Sprichwort. In Äthiopien stimmt das ganz eindeutig. Da die meisten Lehrer keine professionellen Unterlagen und Hilfsmittel zur Verfügung haben, stellen sie in sehr kreativer Weise selbst her, was sie brauchen. Ein echter Ersatz für ordentliche Lernmaterialien ist dies jedoch nicht.

Lernmaterialien in Äthiopien

In Äthiopien herrscht ein großer Mangel an Lehrmaterialien. Dass Schulen professionelle Landkarten besitzen, ist eine Ausnahme.


Lernmaterialien in Äthiopien

Die Schulen müssen selbst kreativ werden: An einer Schule im Hochland haben Schüler und Lehrer die Umrisse Afrikas mit Ästen zusammengebunden.


Lernmaterialien in Äthiopien

In Europa ein Spielzeug, in Äthiopien eines der wenigen Hilfsmittel für den Geographie-Unterricht: ein Wasserball dient als Globus.


Lernmaterialien in Äthiopien

Wasserbälle sind selten: Hier hat ein ideenreicher Lehrer einen Globus aus einem Flaschenkürbis fabriziert.


Lernmaterialien in Äthiopien

In Europa ist den meisten Kindern der Umgang mit Computern vertraut, aber nicht mit dieser antiken Rechenhilfe: Ein Abakus an einer äthiopischen Schule.


Lernmaterialien in Äthiopien

Kronkorken dienen häufig als Spielfiguren bei Brettspielen. Hier finden sie in einem Abakus Verwendung.


Lernmaterialien in Äthiopien

Beliebt sind auch Wandmalereien: hier eine Anatomie-Darstellung an einer neuen Schule der Äthiopienhilfe.


Lernmaterialien in Äthiopien

Unterernährung bei Kleinkindern erkennt man an hervortretenden Wangenknochen und einem aufgeblähten Bauch, erklärt dieses Wandbild an einer ländlichen Schule.


Lernmaterialien in Äthiopien

Das Roden der Wälder gefährdet die Natur und die Existenz der Menschen. Deshalb wirbt dieses Wandgemälde an einer neuen Schule der Äthiopienhilfe für Aufforstung.


Lernmaterialien in Äthiopien

„Ungeziefer zerstört unsere wenigen selbst gestalteten Lehrmittel“, erklärt Rektor Goliath Assefa in Gursum in Ostäthiopien. „Menschen für Menschen baut jetzt neue solide Schulräume und stattet uns mit Büchern aus. Bald können wir endlich besser unterrichten.“

 
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