Kontakt | | FAQ | Infomaterial bestellen | Presse | Sitemap | Impressum
 
 
Afrikas Böden sind bedroht. Allein in der Sahelzone verwandeln sich jedes Jahr riesige Flächen landwirtschaftlicher Nutzfläche in Wüste. Äthiopien ist heute nur noch auf drei Prozent der Landesfläche bewaldet. Die Ursachen sind vielschichtig: Überweidung, Abholzung für dringend benötigtes Feuerholz, Bevölkerungswachstum und Klimawandel – um nur einige zu nennen. All das führt zu einer Verödung der Böden. In der Folge werden gigantische Mengen fruchtbaren Landes weggeschwemmt oder verweht.
Gemeinsam mit den äthiopischen Bauern arbeitet Menschen für Menschen in allen Projektgebieten daran, die traditionellen Anbaumethoden zu verbessern. Das Anlegen terrassenförmiger Felder und die Befestigung durch tief wurzelndes Vetivergras ist eine erste, aber langfristig wirksame Maßnahme gegen die Erosion. Zur Neubepflanzung werden in Baumschulen jedes Jahr bis zu sieben Millionen neue Setzlinge gezogen. Um den restlichen Baumbestand des Landes nicht nur zu bewahren, sondern auch zu vergrößern, initiiert die Äthiopienhilfe neben den Wiederaufforstungsprogrammen auch die Verteilung von holzsparenden Lehmöfen und veranstaltet Schulungen für den ökologischen Anbau. Menschen für Menschen baut darauf, dass die Landwirte ihr Wissen selbständig weitergeben und im ganzen Land viele Nachahmer finden.

Für die erfolgreiche Entwicklungshilfe wurde Karlheinz Böhm von der äthiopischen Universität Alemaya mit der Ehrendoktorwürde in Agroökologie ausgezeichnet. Denn wo immer er Landwirtschaftsreformen umsetzen kann, bieten ökologische Nachhaltigkeit und die Steigerung der Erträge den Bauern und ihren Familien eine gesicherte Lebensgrundlage.

  • Produktion und Verteilung von 93 Millionen Baumsetzlingen zur Aufforstung
  • Landwirtschaftstrainings für 65.203 Teilnehmer
  • Insgesamt 35.302 km lange Terrassen, Stein- und Erdwälle zum Schutz vor Erosion
  • Wiederaufforstung von 2.594 Hektar großen Landflächen
  • Anpflanzung von Vetivergras zur Bodenkonservierung auf 2.968 qkm

 

Ohne verbesserte Anbaumethoden bringen die meist kargen Böden kaum genug Ertrag, um davon leben zu können. Ohne Erosionsbekämpfung und Umweltschutz wird die Situation zunehmend bedrohlicher.

Schon ein kleiner Beitrag hilft uns, die Böden zu schützen und mit den Bauern und Bäuerinnen gemeinsam Strategien zu entwickeln. Sie helfen damit, dass sich Familien selbst ernähren können.

 Danke für Ihre Unterstützung!

 

 
|